Mieste l So treffen am Sonntag um 13 Uhr die beiden Landesklasse-Vertreter FSV Heide Letzlingen und SV Eintracht Salzwedel 09 aufeinander und machen den Sieger der Spielzeit 2019/2020 unter sich aus.

In Mieste laufen bereits seit längerer Zeit die Vorbereitungen für die Austragung des Finales. Auch speziell aufgrund der Corona-Pandemie, waren diese Vorbereitungen in diesem Jahr sehr umfangreich.

Anwesenheitskarte ist unbedingt auszufüllen

Der Eintritt ist bereits ab 11 Uhr möglich. Von diesem Zeitpunkt an, ist für die Versorgung und die musikalische Unterhaltung auf dem Sportplatz gesorgt. Um den Sportplatz betreten zu können, ist auch das Ausfüllen einer Anwesentheitskarte Pflicht. Diese kann im Vorfeld heruntergeladen werden (http://download.eichemieste.de/downloads/Anwesenheitskarten_Pokalfinale.pdf) oder ausgeschnitten werden. Die Verantwortlichen des FSV Eiche Mieste bitten darum, diese Karte bereits ausgefüllt mitzubringen, um Warteschlangen an der Kasse zu verkürzen. Das Ausfüllen vor Ort ist aber natürlich dennoch möglich.

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Weiterhin wird es morgen zwei Eingänge geben. Der Privatweg soll speziell vom Salzwedeler Anhang genutzt werden und der Eingang an der Schillerstraße von den Fans des FSV Heide Letzlingen. Beide Eingänge können aber natürlich ebenso von den neutralen Zuschauern genutzt werden.

Außerdem wird es vor Ort auch eine Zuschauertrennung geben. Während die Salzwedeler links von der Trainerbank der Eintracht angesiedelt sind, sollen sich die Letzlingen gegenüber von der FSV-Trainerbank einfinden.

Auch die Parkplatz-Situation wurde vorab bereits geklärt. Es wird zwei Bereiche geben. Zum einen wird es in der Dorfmitte (am Kinosaal) die Möglichkeit zum Parken geben und zum anderen an der Schule. Während die Salzwedeler die Parkplätze am Kinosaal nutzen sollen, sind die Parkplätze an der Schule für die Letzlinger gedacht.

Der letzte Punkt betrifft die Nutzung der Mund- und Nasenmaske. Diese soll überall dort aufgesetzt werden, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dabei handelt es sich vor allem um die Bereiche am Eingang, bei den Sanitäranlagen oder beim Ausschank.

Zum Spiel: Der FSV Heide Letzlingen und der SV Eintracht Salzwedel 09 haben nach der kurzen Vorbereitung die ersten Pflichtspiele absolviert. Die Letzlinger bezwangen im Halbfinale die Verbandsliga-Reserve des SSV 80 Gardelegen und zogen damit ins Finale ein.

Den Saisonstart in der Landesklasse haben sich die Heide-Kicker aber sicher anders vorgestellt und mussten am letzten Wochenende eine 0:4-Heimpleite gegen den SV Medizin Uchtspringe hinnehmen. Die Salzwedeler Eintracht bezwang im Halbfinale den SV Liesten 22 auswärts mit 3:1. Eine Woche später konnten die 09er auf der Flora nicht an diese Leistung anknüpfen und kamen gegen Liesten nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Insgesamt sind beide Mannschaften also nicht komplett mit dem Ligastart zufrieden und wollen morgen deshalb versuchen, es besser zu machen. Die Zielsetzung dürfte auf beiden Seiten dennoch klar sein. Wenn man im Finale steht, will man dieses selbstverständlich auch gewinnen. Deshalb ist es auch klar, dass beide Teams morgen alles investieren werden, um den Pokal am Ende in die Höhe zu strecken und sich zudem auch für den Landespokal zu qualifizieren.

Höft erwartet ein kampfbetontes Spiel

„Beide Mannschaften kennen sich gut und wissen deshalb auch, auf was es morgen ankommt. Ich denke, dass es ein kampfbetontes Spiel wird. Auch wenn wir den Saisonstart vergeigt haben, freuen wir uns auf das Spiel. Für manche Spieler wird es vielleicht das letzte Finale sein. Deshalb hoffe ich, dass wir alles raushauen und am Ende den Pokal nach Letzlingen holen“, fordert der FSV-Trainer Dirksen Höft eine andere Leistung, als noch in der vergangenen Woche.

Personell sieht es bei den Letzlingern eher durchwachsen aus. „Ich hoffe, dass alle Mann an Bord sind. Allerdings gibt es bei Torsten Kühnast, Stefan Saluck und Martin Müller noch große Fragezeichen. Auch bei Alexander Girmann ist es noch offen, weil kürzlich sein Vater im Urlaub gestorben ist. Das trifft uns natürlich alle sehr“, wie Höft betont.

Insgesamt ist klar, dass die Letzlinger morgen eine andere Leistung an den Tag legen müssen, als noch gegen Uchtspringe. „Am Sonnabend wirkte es so, als würde sich die Mannschaft noch in der Corona-Pause befinden. Uns hat der Rhythmus komplett gefehlt. Sonntag bin ich mir aber sicher, dass die Mannschaft gemeinsam mit den Fans als Einheit auftreten wird“, zeigt sich Höft zuversichtlich.

Die Salzwedeler Stärken sieht Höft vor allem in der Offensive: „Im Umkehrspiel sind sie mit Luca Nowak, Stefan Heuer, Lukas Biermann und Philip Müller schon sehr stark. Da gilt es hellwach zu sein und früh Zeichen zu setzen.“

Auch bei den Jeetzestädtern könnte es mit Blick auf den Kader besser aussehen. Sebastian Heuer und Jan Plewe werden definitiv ausfallen. Hinter den Einsätzen von Malte Liestmann, Lukas Biermann und Marius Wulff stehen indes noch große Fragezeichen.

Der Salzwedeler Trainer Helge Kietzke kennt Letzlingen und wird deshalb nicht den Fehler machen, den Gegner aufgrund der 0:4-Heimniederlage gegen Uchtspringe zu unterschätzen. „Uchtspringe ist ja nun nicht irgendwer und hat mit Marcel Brinkmann den stärksten Stürmer der Liga in seinen Reihen. Das hat er ja auch wieder eindrucksvoll mit drei Toren unter Beweis bestellt. Letzlingen ist eine sehr erfahrene Truppe. Wir müssen mit viel Geduld dagegen halten und zudem unsere Dynamik ausspielen“, fordert Kietzke.

Kietzke: „Jetzt wollen wir auch gewinnen“

Wie sein Letzlinger Gegenüber, war auch Kietzke mit dem Auftritt seiner Mannschaft am vergangenen Sonnabend zum Ligaauftakt nicht wirklich zufrieden: „Ich erhoffe mir vor allem eine Reaktion auf den nicht so guten Auftritt gegen den SV Liesten zum Punktspielstart. Wir müssen unsere taktische Disziplin verbessern und zudem viel zielstrebiger vor dem gegnerischen Tor werden. Das waren auch die Arbeitspunkte der letzten Tage“, benennt Kietzke ganz klar die größten Baustellen.

Die Zielsetzung der Salzwedeler vor dem Finale ist natürlich klar. „Unser Minimalziel war von Anfang an, wieder das Finale zu erreichen. Natürlich wollen wir das jetzt auch gewinnen. Ich denke aber dennoch, dass viel von der Tagesform abhängt. Die Chancen stehen für mich 50:50“.

Geleitet wird das Finale vom Unparteiischen Burkhard Kramp (Kalbe) sowie seinen Assistenten Michael Damke und Stefan Liebrecht.