Salzwedel l Während der SV Eintracht Salzwedel 09 im Verfolgerduell den SV Medizin Uchtspringe empfängt, gastiert der MTV 1880 Beetzendorf beim SV Liesten 22. Des Weiteren kommt es zum Kellerduell zwischen der SV Lokomotive Jerichow und dem SV Grün-Weiß Potzehne. Außerdem bittet der FSV Heide Letzlingen den Rossauer SV zum Tanz. Alle vier Partien werden zeitgleich um 15 Uhr von den jeweiligen Unparteiischen angepfiffen.

FSV Heide Letzlingen - Rossauer SV

„Für uns wird es gegen jeden Gegner schwer, wenn wir keine Körpersprache zeigen und die richtige Einstellung vermissen lassen. Alle - auch wir draußen - müssen uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren“, fordert der Letzlinger Trainer Dirksen Höft.

Fest steht, dass die Heide-Kicker vom reinen Potenzial her, eigentlich weiter oben in der Tabelle angesiedelt sein müssten und morgen - vor heimischer Kulisse - deshalb auch als Favorit ins Spiel gehen.

„Der Rossauer SV ist eine gute, junge und hungrige Truppe. Zudem sind die Rossauer sehr diszipliniert und treten sehr gut sortiert auf“, lobt Höft den Gegner.

Dennoch ist die Zielsetzung für das Spiel klar. „Wir wollen wieder in die richtige Spur kommen. Wir müssen gallig und zudem heiß auf Tore sein“, fordert Höft von seiner Mannschaft ein anderes Gesicht, als in der Vorwoche in Krevese. Mit welchem Personal der FSV morgen ins Spiel geht, steht noch nicht ganz fest. „Der Kader steht noch nicht fest. Die Zeiten haben sich geändert. Die Prioritäten werden einfach anders gesetzt“, kritisiert Höft.

Dennoch zeigte sich schon in der letzten Saison (0:3, Anmerkung der Redaktion), dass Rossau den Letzlingern wehtun kann. Schiedsrichter: Matthias Henke

Lok Jerichow - Grün-Weiß Potzehne

Während die Jerichower bisher da weitermachten, wo sie in der Vorsaison aufhört und mit vier Niederlagen aus vier Spielen den letzten Platz belegen, konnte der Aufsteiger aus Potzehne immerhin schon einen Zähler einfahren.

„Drei Punkte sind unser eindeutiges Ziel. Eine Punkteteilung wäre mir in Jerichow zu wenig und ich denke, dass das die Mannschaft genauso sieht“, fordert der Potzehner Trainer Steffen Schulze die maximale Ausbeute.

Personell werden die Grün-Weißen das Gastspiel fast mit voller Kapelle antreten. „Es wird nur Michael Lippert definitiv ausfallen. Wir haben zwar noch zwei kleinere Fragezeichen, doch ich bin zuversichtlich, dass das bis Samstag klappt. Jerichow wird sich morgen zerreißen. Wir müssen dagegen halten und unser Spiel auf den Platz bekommen. Letzte Woche haben wir gegen einen starken Gegner sehr defensiv gespielt. Das wird gegen Jerichow anders sein. Wir wollen gerade im Mittelfeld kompakt stehen, aggressiv sein, Zweikämpfe gewinnen, Balleroberungen haben und die Bälle anschließend tief in die Spitze bringen. Ein frühes Tor wäre natürlich schön, um Ruhe ins Spiel zu bringen“, gewährt Schulze einen kleinen Einblick. Schiedsrichter: Felix Lewanscheck

Eintracht Salzwedel - Medizin Uchtspringe

Die Mediziner starteten optimal in die neue Saison und feierten drei Siege zum Auftakt. Umso überraschender war dann natürlich die letztwöchige Heimpleite gegen den SV Rot-Weiß Arneburg, die sicherlich nicht eingeplant wollen. Nun will Uchtspringe natürlich Wiedergutmachung betreiben und die Punkte in Salzwedel zurückholen.

Die Salzwedeler Eintracht holte im bisherigen Saisonverlauf zwei Zähler weniger, dürfte aber dennoch - unter dem Strich - nicht unzufrieden mit der Ausbeute sein. „Uchtspringe ist eine Spitzenmannschaft. Zum einen geht es darum, den besten Stürmer der Liga zu stoppen oder zumindest im Radius einzuschränken, und zum anderen darum, die erfahrene Defensive des Gegners zu überraschen“, erklärt der Salzwedeler Trainer Helge Kietzke.

Personell ist die Lage bei den Jeetzestädtern weiterhin angespannt. Mit Malte Liestmann, Florian Förster, Sebastian Heuer, Stefan Schmidt-Seifert und Marius Wulff muss Salzwedel auf fünf Spieler definitiv verzichten. Zudem steht hinter dem Einsatz der Nummer „1“ Dennis Röhl ein großes Fragezeichen.

„Aufgrund unserer personellen Situation bin ich mit der taktischen Ausrichtung vorsichtig. Wir müssen vor allem bei ruhenden Bällen aufpassen und werden versuchen, mit unseren spielerischen Vorteilen Akzente zu setzen, um so zum Torerfolg zu kommen“, gibt Kietzke einen kleinen Einblick in seinen Matchplan. Schiedsrichter: Christian Braun

SV Liesten 22 - MTV Beetzendorf

Ursprünglich sollten der MTV 1880 Beetzendorf und der SV Liesten in der Hinrunde in Beetzendorf aufeinandertreffen. Weil sich die Bauarbeiten rund um den Beetzendorfer Sportplatz weiter verzögern, findet das Spiel nun im Liestener Waldstadion statt. „Das Spiel wurde gedreht, weil die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Die Gemeinde hat uns aber zugesichert, dass wir am 17. Oktober zu Hause gegen Wahrburg spielen werden“, erklärt der Beetzendorfer Trainer Michael Banse die aktuelle Situation.

Der MTV konnte nach zwei Niederlagen zum Auftakt das erste kleinere Erfolgserlebnis einfahren. In Tangerhütte hieß es am Ende 2:2.

Deutlich besser lief es beim SV Liesten 22. Nach der Punkteteilung in Salzwedel, konnten die 22er die anschließenden beiden Spiele gewinnen und rangieren damit aktuell auf dem fünften Platz. „Liesten gehört für mich zu den spielstärksten Mannschaften der Liga. Für uns wird es morgen wichtig sein, dass wir hinten sicher stehen. Auch gegen Liesten werden wir unsere Chancen bekommen, die wir dann natürlich konsequent nutzen müssen. Mit ein bisschen Glück springen dann am Ende auch Punkte dabei heraus“, ist Banse zuversichtlich.

Die personelle Situation der Beetzendorfer hat sich gegenüber der Vorwoche nicht verändert. Dennoch ist es natürlich klar, dass die 22er der Favorit sind. Sollte die Mannschaft von Michael Piotrowski ihr Spiel durchgedrückt bekommen und auch noch früh in Führung gehen, ist ein Heimsieg mehr als nur wahrscheinlich. Das letzte Aufeinandertreffen in Liesten endete mit einem 5:2-Erfolg der Platzherren. Schiedsrichter: Torsten Felkel