Bismark l Stattdessen gelang das eher der SG Elbekicker, die sich aus der unteren Region vorerst befreien konnten. Bei vorwinterlichen Temperaturen hieß es auf dem Nebenplatz des Bismarker Waldstadions am Ende 2:3 (1:1) für die Gäste, die die Punkte auch nicht unverdient mit auf die Heimreise nehmen durften.

Führung der Gäste hält kurz

Während die Altmärker nun bei ihren sieben Zählern und Platz neun verbleiben, verbuchten die Gäste ihre Punkte zehn, elf und zwölf und konnten sich damit vorerst etwas von der gefährlichen Zone lösen.

Doch ein Match für Feinschmecker war das am Sonnabend nicht, eher lebte die Partie von der Spannung.

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Die dauerte zunächst auch nur drei Minuten an, denn danach hatten die Gäste bereits Zählbares auf die Anzeigetafel gebracht. Nach einem einfachen Spielzug musste Paul Swen Henning aus Nahdistanz nur noch in die linke untere Ecke einschieben - 0:1. SG-Coach Sven Potas monierte in dieser Szene die Kommunikation in der Hintermannschaft.

Doch danach schluderte die Elbekicker mit ihren Chancen. Zunächst vergab Pascal Korth aus der Distanz und scheiterte mit einer Bogenlampe am Querbalken des Bismarker Gehäuses. Danach zielte Bennet Steinbrecher nicht genau genug.

Ausgleich mit Kuriosität

Das rächte sich aber postwendend für die Gäste. Ole Wöllmann wollte sich eigentlich gerade in Ruhe die Schuhe binden, da kam das Leder zu ihm. Er unterbrach die Schnürung und spielte zu Hannes Tietz weiter, der sich den Ball noch einmal zurecht legte und zum 1:1 abzog (12.).

Danach verflachte die Begegnung zusehends. Zwar war die Ordnung in der Bismarker Hintermannschaft nun vorhanden, doch das eigene Spiel nach vorn geschweige denn weitere eigene Möglichkeiten blieben aus.

Auf der anderen Seite musste sich Keeper Jonas Warnstedt noch einmal mächtig strecken, um die erneute Gästeführung zu verhindern (31.). So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeitpause.

Elbekicker nach der Pause aktiver

Nach dem Wechsel waren es wieder die Elbekicker, die das Heft in die Hand nahmen und um Spielkontrolle bemüht waren. Und das sollte Erfolg bringen. Per Doppelschlag sorgten sie - und vor allem Torjäger Paul Swen Henning mit seinen Treffern zwei und drei an diesem Tag - nicht nur für das 3:1 (49., 52.), sondern auch für die vermeintliche Vorentscheidung.

Doch wieder fingen sich die Gastgeber etwas und kamen noch einmal zurück. Allerdings dauerte das bis zur 66. Minute, ehe die Bismarker jubeln durften. Und auch hier war es erneut Hannes Tietz, der ohnehin unermüdlich ackerte, der mit dem 2:3-Anschlusstreffer die SG-Kicker noch einmal hoffen ließ.

Doch die Spielzeit rannte den Potas-Schützlingen davon. Zwar riskierten die Ostaltmärker noch einmal alles, doch ein Treffer wollte nicht mehr gelingen. Auch auf der anderen Seite waren noch genug Möglichkeiten vorhanden, um das Ergebnis deutlicher zu gestalten.

Statistik

Torfolge: 0:1 Paul Swen Henning (3.), 1:1 Hannes Tietz (12.), 1:2, 1:3 Paul Swen Henning (49., 52.), 2:3 Hannes Tietz (66.).

Schiedsrichter: Eric Dombrowski (Heide Jävenitz).

Zuschauer: 13.

Vorkommnisse: Keine.