Oebisfelde l Gesellschaft leistet ihnen dabei die Post-Formation aus Magdeburg. „Die Partie sollte vor einigen Wochen in unserer Halle über die Bühne gehen. Doch wir hatten zu diesem Zeitpunkt mit argen personellen Nöten zu kämpfen und baten Post um Verlegung. Die Magdeburger stimmten zu. Dafür noch ein Dankeschön“, informierte Oebisfeldes Trainer Tobias Stefani.

SVO hat Nichtabstiegsplatz im Visier

Am Sonnabend, nach Anpfiff der Begegnung, werden die Höflichkeiten dann aber erst einmal ad acta gelegt. Denn für beide Mannschaften geht es im 13. Saisonspiel, beide Teams schließen die Vorrunde damit offiziell ab, schon um etwas. Insbesondere für die Allerstädter. Schließlich könnten sie sich mit zwei Punkten auf den zwölften Rang, dem ersten offiziellen Nichtsabstiegsrang, verbessern. Auf diesem steht momentan der LSV Klein Oschersleben mit 8:18 Punkten. Danach folgen die Allerstädter mit 6:18 Zählern.

„Wir haben es in den beiden vergangenen Spielen bewiesen, dass wir es können“, merkte der SVO-Übungsleiter mit Blick auf die Erfolge gegen Klein Oschersleben (30:21) sowie beim Tabellenschlusslicht Eiche Biederitz (35:29) an.

Allerdings wurden die vier Zähler gegen Mannschaften eingefahren, die wie die Oebisfelder um den Klassenerhalt kämpfen. Die Postler aus der Landeshauptstadt sind von einen ganz anderen Kaliber. Die Magdeburger halten mit 17:7 Punkten Position vier und könnten mit einem Sieg den HV Lok Stendal (19:7) aufgrund der besseren Tordifferenz vom dritten Platz verdrängen.

„Natürlich sind wir nicht die Favoriten. Doch wir nehmen die Partie nach den zwei Siegen mit breiter Brust in Angriff“, erklärte Tobias Stefani weiter.

Seine Schützlinge müssen sich indes auf einen erfahrenen und eingespielten Kontrahenten einstellen. „Die Postler agieren vor allem aus dem Rückraum gefährlich. Sie kommen aber auch aus der Abwehr schnell heraus. Insgesamt eine individuell stark besetzte Truppe“, betonte der Allerstädter Trainer.

Einsatz von Thiele noch offen

In seinen Reihen wird nach längerer Verletzungspause wieder Routinier Hans Meinke mitwirken. Auch Reno Thiele, der erfahrene Linkshänder war angeschlagen, wird wohl auflaufen können. Fehlen wird dagegen weiterhin Niklas Müller.