Salzwedel l Dem Gastgeber VfB Klötze gelingt es, sich bei der diesjährigen Hallenkreismeisterschaft der A-Junioren im eigenen Wohnzimmer, die Futsal-Goldmedaille zu sichern. Damit ist der Verbandsligist für die nächste Runde qualifiziert.

Niederlage zum Auftakt

Der VfB Klötze dominierte das Turnier in der heimischen Zinnberghalle und ließ die Konkurrenz leer ausgehen. Die Truppe von Henry Mühl verlor nur ein einziges Spiel im gesamten Turnierverlauf. Ausgerechnet zum Turnierauftakt ging der Start für den Hallenkreismeister 2020 schief. Gegen den SSV 80 Gardelegen kassierte der Champion die erste und einzige Niederlage des Turniers mit 0:1.

Doch was in den folgenden Spielen dargeboten wurde, zeugte von Stärke. Vor allem die beiden Ausnahmekönner Philipp Homeier und Julien Schulz drückten dem Spiel des VfB seinen Stempel auf. Trotz starker Einzelspieler, kürte die Turnierleitung Eintracht Salzwedels Fabian Beck zum besten Spieler des Turniers. Bester Torwart wurde Klötze-Torwart Leon Schwarz.

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Gastgeber freut sich über den Turniersieg

Kein Trostpflaster dagegen erhielt der SSV 80 Gardelegen. Bei den Einzelauszeichnungen gingen die Rolandstädter leer aus und konnten sich lediglich darüber freuen, den Turniersieger ohne Gegentor zum Auftakt bezwungen zu haben. Im zweiten, sowie dritten Spiel der Endrundenduelle gegen den VfB, konnte der SSV allerdings nur dabei zugucken, vom Gastgeber in seine Einzelteile zerlegt zu werden. Ähnlich erging es der SG Salzwedel/Liesten, die gegen die Klötzer ebenfalls in Verlegenheit gerieten. VfB-Trainer Henry Mühl zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben das Turnier verdient gewonnen. Wir freuen uns über das Weiterkommen und schauen, was bei der Landesmeisterschaft für uns drin ist.“

SSV 80 lässt Chancen liegen

Beim Landesligisten SSV 80 Gardelegen um Trainer Florian Scheinert klappte indes nicht alles. Die fahrlässige Chancenverwertung in den Duellen mit Klötze und Konkurrent Salzwedel/Liesten verhinderten ein besseres Abschneiden unterm Hallendach. Die aggressive und technisch anspruchsvolle Spielweise des SSV, sowie ein prächtig aufgelegter Jonas Warnstedt im Tor, der mit starken Paraden aufwartete, brachten somit keinen Turniererfolg.

Die SG Salzwedel/Liesten schloss mit Platz drei noch hinter den Gardelegern ab. Vier Punkte konnte die Truppe von Trainer Lars Neumann einfahren - zu wenig, um den Klötzern die Meisterschaft unterm Dach streitig zu machen. Und auch den direkten Vergleich mit dem SSV 80 Gardelegen, verlor die SG knapp. Die Salzwedeler zeigten aber auch, dass während der Winterpause nicht geschlampt wurde. Die Salzwedeler boten wie die Kontrahenten, temporeichen und höchst ansehnlichen Fußball. Genau so darf es in den weiteren Turnieren mit Altmarkbeteiligung weitergehen.