Salzwedel/Gardelegen l Beide Mannschaften gingen dabei in der Hinrunde in der Nordstaffel an den Start. Dabei wurde schnell sichtbar, dass sowohl die 09er, als auch der SSV nicht mit den Spitzenteams der Liga mithalten konnten und sich folglich im breiten Mittelfeld einreihen mussten.

Die U13 des 1. FC Magdeburg spielte in dieser Staffel in ihrer eigenen Liga und fuhr zehn Siege in zehn Spielen ein. Allerdings nahm der Staffelsieger nicht an der Meisterrunde teil, weshalb der fünfte Startplatz eine Position nach hinten rutschte. Neben der U12 des FCM, dem VfB Germania Halberstadt, dem SV Fortuna Magdeburg und der U13 des 1. FC Lok Stendal, qualifizierte sich auch der Sechste der Nordstaffel für die Meisterrunde nach der Winterpause. Auf dieser Position fand sich mit 13 Punkten der SV Eintracht Salzwedel wieder.

Eintracht startet mäßig in die Saison

Die Mannschaft von Marko Trostmann und Mario Förster startete mit zwei Niederlagen sehr schlecht in die Saison. Nach dem 1:1-Remis gegen Stendal konnten sich die Jeetzestädter aber steigern, zunächst den Haldensleber SC vom Platz fegen und dann auch den SV Fortuna Magdeburg klar in die Schranken weisen. Allerdings wurde im Anschluss deutlich, dass die Tabellenspitze sehr weiter vom eigenen Niveau weg ist. So wurde das Gastspiel bei der U13 des 1. FCM mit 0:7 verloren. In den weiteren vier Spielen fuhren die Salzwedeler zwei Siege ein und mussten zwei vermeidbare Niederlagen hinnehmen, so dass am Ende der sechste Platz zu Buche stand.

Beim SSV 80 Gardelegen lief es etwas schlechter. Am Ende trennten beide Mannschaften nur einen Punkt. Allerdings genügte dieser, so dass sich der SSV als Tabellenachter nur für die Platzierungsrunde qualifizierte.

Die Gardelegener gastierten zum Auftakt bei der U13 des 1. FC Magdeburg und mussten gleich erst einmal eine 1:13-Klatsche verdauen. Allerdings taten dies die 80er sehr gut und feierten in der nächsten Partie einen 2:1-Auswärtserfolg beim SV Arminia Magdeburg. In der Folge ging es aber wieder bergab. Die Teßmer-Schützlinge mussten drei Niederlagen in Serie hinnehmen und rutschten so weiter im Klassement ab.

SSV belegt achten Rang

Dennoch musste man weiterhin mit den Talenten aus Gardelegen rechnen. So fuhren die Westaltmärker zunächst einen 4:2-Derbysieg in Stendal ein und konnten dann auch noch den Haldensleber SC mit 5:4 niederringen. In den letzten beiden Partien musste der SSV eine Niederlage hinnehmen und konnte einen Sieg feiern, so dass am Ende der achte Platz zu Buche stand.

In der Meisterrunde der Verbandsliga war bereits im Vorfeld klar, dass der SV Eintracht Salzwedel einen sehr schweren Stand haben würde. Allerdings war allen Beteiligten klar, dass man sich am besten weiterentwickelt, wenn man sich auch mit den besten Mannschaften der jeweiligen Altersklasse misst.

Genau diese Weiterentwicklung war auch im Verlauf der Rückrunde sichtbar. Die 09er starteten mit fünf Niederlagen in die Saison, so dass natürlich vor allem die kritischen Worte immer lauter wurden. Doch die anschließenden Wochen gaben vor allem den Verantwortlichen Recht. Mit dem 3:0-Auswärtserfolg beim SV Staßfurt Mitte Mai war die Eintracht in dieser Liga angekommen. Zwar wurde einen Tag später das Spiel beim VfL Halle 96 mit 0:1 verloren, doch die Leistung stimmte.

Nachdem in der vorletzten Partie der VfB IMO Merseburg mit 5:1 in die Schranken gewiesen wurde, erhofften sich die Kreisstädter auch gegen die JFV Weißenfels etwas Zählbares, gingen bei der verdienten 0:2-Heimniederlage aber leer aus. So kam der SV Eintracht Salzwedel am Ende der Rückrunde auf sechs Zähler und landeten auf dem neunten Rang.

Trostmann legt Traineramt nieder

Für Marko Trostmann, der die Salzwedeler Talentemannschaft vier Jahre lang trainierte und nun eine Pause einlegen wird, war dies sicher noch einmal ein schöner Abschluss.

In der Platzierungsrunde lief es für den SSV 80 Gardelegen natürlich deutlich erfolgreicher. Die 80er gehörten nun zur Spitzengruppe und konnten ein paar mehr Erfolgserlebnisse feiern.

Mit sechs Siegen und drei Niederlagen agierte der SSV auch in der Rückrunde auf einem sehr ordentlichen Niveau und ritt mit der Ausbeute von 18 Punkten als Vierter durch das Ziel. Vermutlich wäre sogar noch viel mehr drin gewesen, wenn man nicht gleich zu Beginn gegen die beiden vermeintlichen Staffelsieger antreten hätte müssen. So hatten die 80er ein sehr schweres Auftaktprogramm und zogen in beiden Partien den Kürzeren.