Magdeburg l Es zeichnete sich lange ab, jetzt ist es nun Gewissheit: Die C-Junioren des FC Jübar/Bornsen durften zum zweiten Mal in Folge eine Meisterfeier durchführen.

Staffelsieg geholt

Nachdem es im Jahr zuvor die Krone im Kreis zu gewinnen gab, sicherten sich die Schützlinge von Marco Siebenmorgen und Jörg Schneidewind nun den Staffelsieg in der Fußball-Landesliga. Da die Truppe fast geschlossen in die B-Jugend aufrücken wird, werden die FC-Mannen allerdings auf den Verbandsliga-Aufstieg verzichten. Dennoch genießen die spielstarken Westaltmärker den Moment, denn als Aufsteiger wird man auch nicht im Vorbeigehen Meister – und schon gar nicht mit dieser Souveränität.

Zwar haben die Jübarer noch zwei Partien vor der Brust, doch einzuholen sind sie von den Konkurrenten nicht mehr. Der ärgste Verfolger Magdeburger SC Preussen hat zwar erst 14 Begegnungen und damit zwei weniger als der FC absolviert, doch bei noch zwölf für die Landeshauptstädter zu vergebenden Zählern ist bei 14 Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter nichts mehr möglich.

Beim Post SV Magdeburg siegreich

Der Primus nutzte den Brückentag, um sein Duell beim Post SV Magdeburg auszutragen. Auch beim derzeitigen Rangfünften wurde die Siebenmorgen/Schneidewind-Elf ihrer Favoritenrolle mit einem verdienten 4:2 (1:0)-Erfolg gerecht.

Die Gäste übernahmen auf dem Kunstrasengeläuf in Magdeburg schnell das Kommando, konnten ihre ersten Gelegenheiten aber noch nicht nutzen. Im Torabschluss fehlte trotz gleich mehrerer guter Einschussmöglichkeiten zumindest noch das nötige Glück. Doch auch die Magdeburger versteckten sich nicht und kamen sporadisch mal vor das Gehäuse von Joel Fäseke, doch auch sie trafen nicht. Erst mit dem Pausenpfiff war es Robin Kirmeß, der den FC mit 1:0 (35.) in Führung brachte. Damit war der Bann endlich gebrochen.

Viele Chancen nicht genutzt

Natürlich wollte der Spitzenreiter direkt nach Wiederbeginn nachlegen und für klare Verhältnisse sorgen. Das dauerte aber noch ein wenig, weil erneut mehrere Chancen nicht genutzt wurden. Nico Funk war es dann vorbehalten, mit dem 2:0 (46.) noch etwas mehr Sicherheit ins FC-Spiel zu bringen. Maximilian Gehrke (51.) machte das Duell mit dem 1:2-Anschluss kurzzeitig wieder spannend, doch dann setzten die Gäste zur Vorentscheidung an. Justin Elfert (53.) und Maris Gast (57.) schraubten das Resultat auf 4:1 in die Höhe.

Mehr als das 2:4 durch Joker Justin Tobias Bahn (63.) hatten die Postler aus Magdeburg nicht mehr entgegenzusetzen. Beispielsweise durch Davin Ploschnitzki (66.) oder auch Nolan Hartkopf (70.+1) hätte der FC Jübar/Bornsen seinen Vorsprung noch weiter ausbauen können, doch auch so durfte nach dem Schlusspfiff ausgelassen über den vorzeitigen Staffelsieg gejubelt werden.

Post SV Magdeburg: Ganz - Gehrke, Hünrichs, Heck, De la Barre, Zaimi, Manitz, Diederichs, Zillmann, Klösges, Ehmki (Bahn).

FC Jübar/Bornsen: Fäseke - Gast, Hartkopf, Junke, Kirmeß, Kühn, Elfert, Schneidewind, Hecht, Funk, Ploschnitzki (Plaster, Otte).

Torfolge: 0:1 Robin Kirmeß (35.), 0:2 Nico Funk (46.), 1:2 Maximilian Gehrke (51.), 1:3 Justin Elfert (53.), 1:4 Maris Gast (57.), 2:4 Justin Tobias Bahn (63.).

Schiedsrichter: Maik Model.

Zuschauer: 20.