Salzwedel l (fnr) Der ESV Lokomotive Salzwedel um Cheftrainer Florian Lange hat eine ausgesprochen gute Runde in der Kreisklasse gespielt. Mit neu zusammengewürfelter Truppe und nach einem Umbruch auf der Trainerbank, konnten die Eisenbahner bis zum Abbruch der Saison 2019/2020 mit 15 Punkten aus neun Spielen einen respektablen dritten Rang verbuchen. Nur die SG Vienau/Kalbe und die SG Engersen konnten mehr Punkte sammeln.

Damit der sportliche Erfolg anhält und die Entwicklung der Mannschaft nicht ins Stocken gerät, benötigt der ESV jetzt allerdings keine Verstärkungen auf dem Spielfeld, sondern am Spielfeldrand. Genauer gesagt in der Coaching-Zone. Trainer Florian Lange weiß bislang einen Trainerstab um sich, der mit Co-Trainer Mathias Stern und einem Betreuer besetzt ist. Ein weiterer Co-Trainer ist dennoch seitens Trainer Lange erwünscht:

„Aufgrund der Tatsache, dass ich im Schichtsystem arbeite und auch mal den Spätdienst antreten muss, benötige ich noch einen zusätzlichen Co-Trainer. Am besten jemanden, der sich auskennt im Fußball, der auch mal ein ganzes Spiel oder ein Training leiten kann, wenn ich mal beruflich verhindert bin“, so Lange, der betont, grundsätzlich immer auf der Suche nach gutem Personal zu sein, welches den Weg des ESV unterstützt.

„Qualität suche ich immer. Je mehr Trainer ich zur Verfügung habe, umso besser und umso mehr können wir das Training spezialisieren“, so der Trainer-Newcomer, der insgesamt auf einen 22-Mann starken Kader zurückgreifen kann, wenn alle Mann an Bord sind.

Das Anforderungsprofil des potenziellen Neuen richtet sich dabei nicht an das Alter: „Wir benötigen jemanden, der tolerant ist, offen gegenüber jedem Spieler, vor allem auch gegenüber jungen Menschen und gern mit ihnen arbeitet. Wichtig ist die fachliche Kompetenz und die Lust am Fußball. Der Neue sollte zuverlässig, engagiert sein und gern Verantwortung übernehmen. Erfahrung im Trainerjob ist wichtig, aber keine Prämisse. Wichtig ist es, Zeit mitzubringen und sich auf das Projekt Lok Salzwedel einzulassen. Spaß am Fußball wollen wir alle haben und steht im Vordergrund.“

Der ESV Lokomotive Salzwedel, der sich erst seit dem 7. August wieder im Mannschaftstraining befindet, konnte bereits am 9. August bei einem Blitzturnier in Arendsee einen Achtungserfolg gegen Turnierausrichter SV Arendsee 1920 feiern. Gegen den ambitionierten Kreisligisten errang der ESV nach nicht einmal zwei Tagen der Vorbereitung ein beachtliches 1:1 Unentschieden.

Coach Lange hofft, dass auch dies ein ausschlaggebender Anreiz für einen neuen Co-Trainer sein könnte, sich für den ESV zu entscheiden, schließlich findet man eine Mannschaft vor, die sich bis zur letzten Minute zerreißt:

„Es war zwar nur ein Kurzturnier, aber die Mannschaft ist bei 30 Grad Celsius ohne Schatten gerannt. Den Ausgleich haben wir erst in letzter Sekunde kassiert. Die Kräfte bei den Jungs waren weg. Wir haben nicht schön gespielt, aber effektiv und als Mannschaft verteidigt. Das hat mir gefallen“, so Lange, der seine Mannschaft lobte.

Ein weiteres Vorbereitungsspiel auf die kommende Saison in der 3. Altmark-West-Liga war für den 23. August geplant. Dabei kamen die Lok-Kicker gegen die Eintracht-Reserve aber mit 1:11 unter die Räder.

Die Eisenbahner trainieren derzeit einmal pro Woche im Werner-Seelenbinder-Stadion. Das Training findet Freitag um 19Uhr statt. Vielleicht auch in absehbarer Zeit mit einem neuen Gesicht auf dem Trainingsplatz im Trainerstab von Florian Lange. Den Cheftrainer der Eisenbahner würde es freuen.

Infos rund um Mannschaft und Verein: Trainer: Florian Lange, Telefon (015126174480), E-mail: >>F.lange1904@gmail.com<<, Training: Freitag 19:00 Uhr, Werner-Seelenbinder-Stadion, Salzwedel.