Mieste/Oebisfelde l Die Stimmung im Lager von Verbandsligist HSG Altmark West ist derzeit bestens. „Ich denke, wir haben auch Grund dazu. Mit 4:2 Punkten haben wir einen guten Saisonstart hingelegt. Unsere derzeit gute Verfassung wollen wir natürlich am Sonnabend nutzen, um die nächsten zwei Punkte einzufahren. Gegen Post Magdeburg sollte das in eigener Halle auch möglich sein“, erzählte Marco Weis, Trainer der HSG-Truppe.

Die Magdeburger sind zwar aus der Sachsen-Anhalt-Liga abgestiegen, zählen in der Verbandsliga aber nicht unbedingt mit zu den Titelkandidaten. „Einige Spieler aus der ersten Post-Sieben sind nach dem Abstieg in die zweite Mannschaft, die aus der Verbandsliga wegen des Abstiegs der Ersten in die Nordliga zwangsabsteigen musste, gewechselt. Im Gegenzug kamen Akteure aus der Zweiten in die Erste. Wir kennen die Mannschaft daher ganz gut“, informierte Marco Weis weiter.

Leistung abrufen

Wichtig wird aber vor allem sein, dass seine Schützlinge erneut eine so konzentrierte Leistung abliefern wie am Sonntag beim TuS Magdeburg. Mit 26:20 gewann die HSG diese Partie. „Gegen den TuS haben wir einen guten Ball gespielt. Daran müssen wir anknüpfen“, forderte Marco Weis. Ausfälle wird es bei der HSG wahrscheinlich nicht geben. Möglich ist der Wiedereinsatz von Chris Krause. Anwurf ist um 17.30 Uhr.

Eine halbe Stunde früher gehen dagegen die Männer des SV Oebisfelde II an den Start. Allerdings nicht in heimischer Hans-Pickert-Halle, sondern in der Elbe-Sporthalle in Glinde. Ab 17 Uhr werden die Allerstädter dort von den Glinder HV-Eintracht-Männern gefordert.

Personell angeschlagen

Der Aufsteiger reist dabei nicht mit seinem besten Kader an die Elbe. Privat fehlen wird Kreisläufer Paul Breiten- eder. Auch André Lachmann, der ebenfalls am Kreis tätig ist und in den letzten beiden Spielen nach starken Auftritten in der Vorbereitung nur noch zu einem Mini-Einsatz kam, muss privat passen. Nicht mitreisen werden ebenfalls Thomas Spychalski und Jan Kitzelmann. Hans Meinke ist dagegen nach seiner Blauen Karte im Spiel gegen Haldensleben für zwei Spiele gesperrt.

Zurückgreifen kann SVO-Trainer Toni Seiler dagegen wieder auf Marcel Mieth und Spielmacher Erik Breiteneder. „Mit den Ausfällen müssen wir leben. Doch wir haben beispielsweise mit Karl Breiteneder am Kreis eine Alternative. Aber es wird natürlich ein ganz schweres Unterfangen für uns. Wir müssen vor allem während der ersten Hälfte effektiver werden. Ein Fehlstart wie zuletzt gegen Haldensleben darf uns nicht noch einmal passieren. Aber wir müssen uns gegen die Glinder, die in der vergangenen Saison knapp den Aufstieg in die Sachsen-Anhalt-Liga verpassten, nicht verstecken“, so Toni Seiler.