Oebisfelde l Ihren zehnten Saisonerfolg wollen am Sonnabendnachmittag die Frauen des SV Oebisfelde in der Sachsen-Anhalt-Liga einfahren. Schließlich geht es in heimischer Hans-Pickert-Halle ab 17 Uhr gegen das Schlusslicht Blau-Rot Coswig. Die Gäste sind - wie der SVO auch - in die höchste Spielklasse des Landes aufgestiegen, haben in ihr aber, im Gegensatz zu den Allerstädterinnen, noch keinen Fuß gefasst.

Nach 14 absolvierten Begegnungen haben die blau-roten Damen erst einen Zähler (1:27) eingefahren. Der SVO, der das erste Aufeinandertreffen mit 32:25 für sich entschieden hatte, steht dagegen mit 18:8 Punkten hinter Tabellenführer Aktivist Gräfenhainichen (24:0), dem HSV Magdeburg (22:6) sowie der HG Köthen (20:6) auf Position vier.

SVO-Trainer blickt voraus

„Platz zwei und drei sind für uns noch machbar. Daher dürfen wir uns gegen Coswig keinen Ausrutscher erlauben. Ich erwarte von meiner Mannschaft eine konzentrierte Vorstellung wie am vergangenen Sonnabend beim HC Burgenlandd II (34:19-Sieg)“, informierte Oebisfeldes Übungsleiter Christian Herrmann.

Gegen die Burgenland-Reserve agierte der SVO über 60 Minuten sehr kompakt. Die Abwehr stand sicher und im Angriff ließ die Herrmann-Trupppe nur wenige Möglichkeiten liegen.

„Daran müssen wir anknüpfen. Es wäre fatal, wenn wir Coswig auf die leichte Schulter nehmen würden. Die Partie gegen das Schlusslicht wird daher auch ein Spiel der Einstellung. Die muss bei uns passen, zumal bei Coswig, trotz der fehlenden Erfolgserlebnisse, ein leichter Aufwärtstrend erkennbar ist“, betonte Herrmann.

Kader ohne personelle Veränderungen

Personell wird es beim Rangvierten keine Veränderungen gegenüber der Burgenland-Partie geben. Gegen den HCB fehlten jedoch Annika Brosig, Hanna Langbartels und Yvonne Malinowski.