Oebisfelde l Die spielfreien  Wochen zum Oktoberbeginn machten dies möglich.

Flauschig und gemütlich gemacht, hat es sich der SV Oebisfelde auch in der Tabelle. Mit Platz neun und 4:6 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Christian Herrmann voll im Soll und kann bei einem Heimsieg gegen den kommenden Gegner USV Halle, sogar mit etwas Glück auf Rang sechs vorstoßen.

Hermann hilft bei den Damen aus

Für Christian Herrmann selbst, waren die vergangenen Wochen allerdings turbulent und arbeitsreich. Der sportlichen Entwicklung und Intensität bei der vergeblichen Suche nach einem schnellen Nachfolger, für den bei den Frauen des SVO zurückgetretenen Robert Krause auf der Trainerbank, überlegte Herrmann nicht lange, und bot seine Hilfe an, solange die Männer spielfrei haben und für den vakanten Posten niemand gefunden ist.

Doch damit war klar: Herrmann muss in Personalunion zunächst beide Mannschaften coachen. Die Erste der Männer und der Frauen. Es gab also keine Pause während der spielfreien Zeit für ihn. Zwei Wochen lang füllte Herrmann die Doppelrolle aus - mit Erfolg.

USV Halle in Oebisfelde zu Gast

Die Frauen gewannen prompt das erste Spiel nach der Krause-Trennung. Herrmann ist dieses Wochenende mit vollem Einsatz ausschließlich bei den Herren und erteilt den Auftrag: „Jeder Einzelne muss gegen Halle über seine Grenze hinaus gehen.“ Mit solch emotionalen Worten, erreicht Herrmann Frauen und Männer gleichermaßen. Halle hat seit dem 28.September kein Spiel mehr bestritten. Letztmals traf der USV Halle auf den HBV Jena und verlor in der heimischen Sporthalle mit 32:34 gegen den Tabellenvorletzten.

Dass gegen diesen Gegner am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Hans-Pickert-Halle etwas möglich ist, dürfte damit keine Floskel sein.