Salzwedel l  Gegen den Tabellendritten HV Lüneburg unterlagen die Handballfreunde nur knapp mit 29:30 (17:17).

Spiel auf Augenhöhe

Von Anfang an sahen die Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Als Lüneburg etwas Oberwasser bekam, zeigte der junge Salzwedeler Keeper Sven Schulze eine starke Leistung und hielt sein Team im Spiel. „Das Manko in der ersten Halbzeit war das Rückzugsverhalten. Während wir teilweise sehenswerte aber auch anstrengende Angriffe ausspielten, war Lüneburg mit schnellen Anwürfen und Tempogegenstößen kurzfristig erfolgreich“, schätzte Spieler Björn Drangmeister ein.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Keine Mannschaft hatte eindeutige Vorteile. Garanten dafür, dass die Handballfreunde Altmark-Wendland auf Tuchfühlung mit dem HV Lüneburg blieben, waren weiterhin Sven Schulze und Gustav Gercke auf der Rückraum-Mitte. Gercke war am Sonnabend mit sieben Treffern Salzwedels bester Werfer.

Leider wurden mit zunehmender Spieldauer die Abschlüsse der Angriffe ungenauer und einige 100-prozentige Chancen ausgelassen. „Das nutzte Lüneburg, um sich auf drei Tore abzusetzen, was wir durch ein letztes Aufbäumen leider nicht mehr aufholen konnten“, erklärte Drangmeister.

Die Lüneburger erzielten in den letzten dreieinhalb Spielminuten keinen Treffer mehr. Und Martin Kersten konnte sein Team mit zwei Treffern noch auf 29:30 heranbringen. Doch für den Ausgleich fehlte einfach die Zeit.

Leistungssteigerung erkennbar

Die Handballfreunde spielten besser im Vergleich zu den letzten Auftritten. Die sonst bekannten Einbrüche sind ausgeblieben. Leider reichte die Leistung gegen eines der besten Teams der Liga noch nicht für die dringend benötigten Punkte.

Statistik

Handballfreunde Altmark-Wendland: Daniel Kolley, Sven Schulze - Niklas Klocke (4/2), Julius Hartmann (3), Mathias Delius (3), Patrick Zunder (4), Michael Schulze (2), Martin Kersten (3), Gustav Gercke (7), Björn Drangmeister, Jeffrey Reichardt (1), Karsten Jana (2/1);

Zeitstrafen: 2

Siebenmeter: 3/3