Mieste l Mit dem seit langem größten Erfolg des Handball-Verbandsligisten HSG Altmark West, dem Gewinn der Bronzemedaille, hat sich HSG-Trainer Marco Weis vor einer Woche nicht nur aus der Saison, sondern auch aus seinem Amt verabschiedet. Doch der Zurückgetretene kehrt auf die HSG-Bank zurück. Zumindest für zwei Spiele.

Grund: Die HSG Altmark West kämpft zusammen mit der HSG Wolfen (Tabellenzweiter der Verbandsliga Süd) sowie Lok Schönebeck (Rangletzter der Sachsen-Anhalt-Liga) in einer einfachen Runde um einen noch freien Platz in der Sachsen-Anhalt-Liga.

Wolfen und Schönebeck sind Gegner

Dabei reisen die Altmärker am 25. Mai zunächst nach Wolfen. Anwurf ist um 19 Uhr. Am Sonnabend, 1. Juni, empfängt die HSG dann Schönebeck. Der Anpfiff steht noch nicht fest.

„Der Verband hat durch den Rückzug der HSG Osterburg und des SV Langenweddingen aus der Sachsen-Anhalt-Liga die Relegation angesetzt, um den aufstiegswilligen Mannschaften aus den Verbandsligen eine Chance zu geben. Denn mit Schönebeck wäre die Liga mit 14 Mannschaften eigentlich voll gewesen“, erläuterte Tino Hesse, Leiter der altmärkischen Spielgemeinschaft.

Erster Ansprechpartner des Verbandes in der Verbandsliga Nord war übrigens der Tabellenzweite SG Seehausen. Doch die Ostaltmärker winkten ab.

Trainernachfolge noch ungeklärt

Unklar ist indes noch, wer nach der letzten Mission von Marco Weis seine Nachfolge antritt. Die intensive Trainer-Suche war bislang erfolglos. „Möglich, dass es nun eine interne Lösung gibt. Beispielsweise mit Torsten Wagner“, merkte Tino Hesse an.