Mieste l Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Heimspiel gegen den LSV Oschersleben, hat sich die HSG Altmark West souverän mit 33:24 (16:11) gegen die Bördeländer behauptet, die ohne Punkt im Gepäck die Heimreise antraten.

Zu verdanken haben die Altmärker dies auch ihren überragend parierenden Torhütern Maximilian Gutzeit und Niklas Kropf, die mit schier unglaublichen Heldentaten die LSV-Offensive zur Verzweiflung brachten und dem Unvermögen des Gegners, die stark auftrumpfende HSG-Abwehr vor Probleme zu stellen.

Seiler die Konstante im HSG-Spiel

Vor allem Philipp Seiler wurde zum Fels in der Brandung und rührte ordentlich Beton an. Ihm gelang es, die Oscherslebener Angreifer mit starkem Block aus dem Spiel zu nehmen und traf zudem verlässlich bei Siebenmetern.

Die Gäste des LSV begegneten den Altmärkern in Hälfte eins noch auf Augenhöhe. Doch entweder scheiterte der LSV am Aluminium oder wie so oft an den exzellenten Torhütern der HSG. Die Bördespieler zeigten im Spiel nach vorn durchaus, dass sie eine heiße Sohle aufs Parkett zaubern können. Doch aufgrund personeller Engpässe im Kader, konnten die Mannen von Gäste-Trainer Sebastian Hafften nicht zielstrebig genug agieren.

Anders dagegen präsentierten sich die Schützlinge von Dominec Soeder, die unnachgiebig in die Zweikämpfe gingen und sich und den Gegner dabei nicht schonten. Mit starkem Vorwärtsverteidigen und ausgezeichneter Antizipation, öffneten sich stetig Räume für die HSG.

Der LSV versuchte in den letzten zehn Minuten noch einmal die Miester in Bedrängnis zu bringen, scheiterte aber an der aggressiven und wachen Verteidigung des Gastgebers.

Soeder zufrieden

HSG-Trainer Dominec Soeder gab nach Spielschluss zu verstehen: „Wir finden uns langsam und können jeden Gegner schlagen. Das haben wir heute gezeigt.“ Das vom Trainerteam erhoffte Tempospiel gegen den LSV, haben die Miester Schützlinge in hervorragender Manier bis zum Schluss durchhalten können.

Statistik

HSG Altmark West: Kropf (30.Gutzeit) - Lachmann, Gürtler, Otto, Nerlich, Günther, Teitge, Seiler, Kleist, Hesse, Krause. Siebenmeter: 5/7Zeitstrafen: 4