Mieste/Oebisfelde l Denn die HSGler treten gegen drei Spitzenmannschaften an. Das erste Duell steigt am Sonntag beim HSV Haldensleben. Ab 16 Uhr werden die inzwischen auf Tabellenposition zwei vorgestoßenen Altmärker von der Sieben aus der Bördekreisstadt in der Ohrelandhalle erwartet.

In heimischer Hans-Pickert-Halle treten dagegen am Sonnabend die Männer des SV Oebisfelde II an. Auch sie treffen mit den Postlern aus Magdeburg, die auf Rang vier in Lauerstellung liegen, auf eine Formation aus der sechs Mannschaften umfassenden Spitzengruppe. Anwurf ist um 17 Uhr.

HSV Haldensleben - HSG Altmark West

Die HSG-Männer um ihren Trainer Marco Weis sind ohne Zweifel die Mannschaft der Rückrunde. Schließlich gingen sie bislang nur in einer Begegnung als Verlierer von der Platte - am 16. Februar bei der 27:30-Niederlage beim Post SV Magdeburg. Dank dieses Laufes haben sich die Altmärker vorerst bis auf den zweiten Platz vorgearbeitet.

HSG ist selbstbewusst

Den wollen sie am Sonntag, auch wenn der Rangdritte Haldensleben wartet, verteidigen. „Wir fahren nicht nach Haldensleben, um dort zu verlieren. Meine Schützlinge sind seit Wochen gut drauf, so dass sie auch diese Hürde nehmen können“, schätzte Trainer Weis ein.

Aber die Altmärker werden auf einen sehr motivierten Kontrahenten treffen. Der HSV musste aufgrund einer überraschenden 35:40-Niederlage beim HV Lok Stendal die Tabellenführung an Glinde abgeben. Dass die Haldenslebener in Stendal passen mussten, hatte auch einen personellen Hintergrund. Denn Stammspieler konnten verletzungsbedingt nicht mitwirken.

„Ich denke, wir werden am Sonntag eine andere HSV-Sieben sehen“, so Marco Weis. Die Altmärker selbst werden wohl in Bestbesetzung das immer wieder interessante Duell in Angriff nehmen können.

SV Oebisfelde II - Post SV Magdeburg

„Wir wollen gegen Post unseren Klassenerhalt perfekt machen. Denn durch sind wir noch nicht. Um die zwei Punkte einfahren zu können, müssen wir uns zerreißen und aggressiv auftreten“, betonte Toni Seiler, Trainer der Verbandsliga-Sieben des SV Oebisfelde II, mit Blick auf das morgen anstehende Spiel.

Allerdings ist die Möglichkeit, dass der SVO absteigt, nur noch von theoretischer Natur. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen beträgt der Vorsprung der Oebisfelder (17:23 Punkte) zum Abstiegsrang 13, auf dem Wacker Westeregeln (10:30) steht, komfortable sieben Punkte.

„Wir haben aber auch etwas gutzumachen. Nicht nur wegen des verlorenen Derbys in der Vorwoche in Mieste, sondern auch wegen des Hinspiels in Magdeburg. Dort haben wir unsere bislang höchste Saisonniederlage (27:34) kassiert“, erläuterte Toni Seiler weiter.

Klar ist, dass Post dagegenhalten wird. Schließlich kämpfen die Magdeburger noch um Titel und Aufstieg mit. „Es kann ein interessantes Spiel werden“, so der SVO-Trainer.