Oebisfelde l „Es ist möglich, dass unser Auftritt am vergangenen Sonnabend gegen die HG Köthen (33:31-Sieg) zu einem Déjà-vu wird“, sagte Christian Herrmann, Trainer der Mitteldeutschen Oberliga Handballer des SV Oebisfelde, vor der (noch) angesetzten Partie am morgigen Sonnabend beim Schlusslicht HC Einheit Plauen.

Zur Erinnerung: In der vergangenen Serie bestritten die Oebisfelder am 7. März dieses Jahres bei der HG Köthen (32:19-Sieg) ihr letztes Punktspiel. Dann kam es wegen der Pandemie zum Abbruch. Aktuell wird die Saison ab dem 2. November offiziell erneut abgebrochen. Déjà-vu: Wieder war der vorerst letzte Kontrahent die HG Köthen.

Spielaustragung noch offen

„Wir hoffen natürlich, dass wir gegen Plauen noch antreten können“, so der SVO-Übungsleiter. Ob der offiziell sechste Spieltag durchgezogen wird, und auch über den weiteren Verlauf der Serie, darüber wurde gestern Abend noch während einer Videokonferenz des Mitteldeutschen Verbandes (MHV) mit den im MHV spielenden Mannschaften diskutiert.

Fakt ist, dass die Oebisfelder mit der Fahrt nach Plauen ein Risiko eingehen. Denn Plauen liegt im Voglandkreis und dieser ist mit Blick auf die dort herrschenden Corona-Zahlen als Risikogebiet eingestuft worden.

Sollte die Begegnung steigen, fahren die Oebisfelder laut Trainer Herrmann mit „breiter Brust“ in die Spitzenstadt, wie die Vogtländer ihre Kommune aufgrund der dort produzierten bekannten Plauener Spitzen auch nennen.

SVO selbstbewusst in die Begegnung

Die breite SVO-Brust kommt natürlich nicht von ungefähr. Die Allerstädter überzeugten zuletzt - gegen Glauchau/Meerane (34:27) und wie erwähnt gegen den alten Kontrahenten aus Köthen.

Zudem spricht die Bilanz gegen Plauen eindeutig für die Oebisfelder. In der Saison 2018/19 siegte der SVO mit 24:23 in Plauen und im Rückspiel mit 26:20. Die einzige Partie der vergangenen Serie endete mit einem 30:24-Heimsieg des SVO.