Oebisfelde l Nach dem 27:25-Heimsieg gegen den HC Aschersleben, folgte ein souveräner 30:24-Erfolg beim HC Einheit Plauen. Die Sieben von Trainer Christian Herrmann konnte aufgrund der vier Punkte die Abstiegsränge verlassen und ist derzeit mit 8:14 Punkten Tabellenlefter. Auf die Abstiegsränge möchte der SVO nach dem anstehenden vorletzten Hinrundenspieltag nicht wieder zurückkehren.

Zumal es vor heimischer Kulisse gegen einen unmittelbaren Kontrahenten geht. Gemeint ist der HSV Apolda. Die Thüringer stehen wie der SVO bei 8:14 Zählern und halten Position zehn. Gespielt wird diesmal erst am Sonntag. Anwurf ist um 16.30 Uhr in der Hans-Pickert-Halle.

SVO sieht sich in der Pflicht

„Ich muss nicht um den heißen Brei herumreden. Das erneute Nachlegen, konkret zwei Punkte gegen Apolda, ist für uns fast schon Pflicht. Ich denke, wir können diese auch erfüllen. Die Jungs haben in den letzten beiden Begegnungen sehr ordentliche Leistungen gezeigt. Wenn wir wieder an unsere Grenzen gehen können, konzentriert arbeiten, sollten die Zähler in unserer Halle bleiben“, erklärte der SVO-Übungsleiter.

Coach Christian Herrmann befeuerte unlängst seine Ambition und steht damit auch selbst in der Pflicht. Schließlich hatte er nach dem Sieg gegen Aschersleben öffentlich angekündigt, acht Punkte aus den bis zum Jahresende noch anstehenden vier Spielen holen zu wollen. In Plauen hat es jedenfalls schon geklappt.

Im vogtländischen Plauen überzeugten die Oebisfelder nach Aussage ihres Trainer indes, mit einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“. Allerdings wurden zwei Akteure vom Übungsleiter besonders hervorgehoben - Steve Sauer und Max Heidler. Beide hätten ein starkes Spiel abgeliefert.

Breiteneder fällt aus

Apropos Personal. Zuletzt fehlten Tim Schroeter, Phil Schliephake und Janis Koch. Ob sie gegen Apolda wieder mit dabei sind, sei noch ungewiss. Fehlen wird wohl dagegen weiterhin Erik Breiteneder.