Oebisfelde l Das erste Duell der Aufsteiger zwischen dem SV Oebisfelde und dem HBV Jena endete am 13. Oktober mit einem deutlichen 37:24-Sieg der Zeiss-Städter. Die bislang höchste Saisonniederlage des SVO. Der Makel soll im Rückspiel getilgt werden. Konkret: Der SVO will zwei Zähler einfahren. Gespielt wird diesmal am Sonntag um 16 Uhr in der Hans-Pickert-Halle.

SVO sinnt auf Revanche

„Wir haben gegen Jena noch etwas gutzumachen. Denn in Jena haben wir uns von der Rolle präsentiert, sind dort praktisch untergegangen. Das können wir so nicht stehen lassen“, erklärte SVO-Trainer Thomas Meinel.

Der hohe Sieg gegen den SVO war für Jena offenbar aber nur ein Ausreißer. Denn danach ging bei den Thüringern erst einmal nichts mehr. Es folgten sechs Niederlagen am Stück. Folge: Trainer Ralph Bömmel wurde entlassen. Seitdem leitet Manager Sergio Casanova, der Spanier war einst in der Bundesliga für den ThSV Eisenach aktiv, die Geschicke. Zunächst auch erfolgreich mit drei Siegen am Stück. Zuletzt musste der HBV aber wieder Federn lassen, verlor die Heimspiele gegen Freiberg (26:27) und Halle (29:33). In der Tabelle liegt der HBV (13:21 Punkte) auf Rang zehn und damit hinter dem SVO (14:20/8.).

Meinel gibt Zielstellung aus

„Den minimalen Vorsprung wollen wir am Sonntag vergrößern. Es ist ein wichtiges Spiel gegen den Abstieg. Wir werden alles geben und natürlich auch unser Kontrahent. Seine Stärken hat der HBV im Zentrum. Also auf der Mitte sowie den beiden halben Positionen. Unser Block muss daher aufmerksam arbeiten. Wir müssen in der Abwehr den Grundstein legen. Dabei setze ich natürlich auch auf unsere beiden Torhüter“, betonte Trainer Meinel.

In Angriff nehmen werden die Allerstädter Saisonspiel Nummer 18 wohl mit dem kompletten Kader. Mit dabei ist auch wieder Oliver Meinel. Er musste in Freiberg aus einem beruflichen Grund noch passen.