Oebisfelde l Recht deutlich mit 25:33 (13:14) mussten sie den 16. Saisonauftritt klar verloren geben.

SVO ohne Chance

Um es sofort auf den Punkt zu bringen: Die Gäste waren einfach eine Klasse besser. Gegen sie fanden die zwar stets bemühten Oebisfelder einfach keine Mittel - weder im Angriff und schon gar nicht in der ziemlich durchlässigen Defensive. Die Niederlage war daher zwingend und überraschte in der Halle auch keinen der treuen Fans.

Aufgrund der elften Saisonniederlage verbleiben die Allerstädter mit nun 10:22 Punkten auf dem vorletzten Rang. Die Lage mit Blick auf den Klassenerhalt ist natürlich weiterhin äußerst prekär, doch nicht hoffnungslos. Der Rückstand zum drittletzten Platz, auf dem der HC Aschersleben mit 11:21 Zählern steht, beträgt nur ein Punkt. Davor rangiert ein Duo, HSV Apolda und Einheit Plauen, mit jeweils 14:18 Punkten.

Klassenerhalt bleibt in Reichweite

Diese Mannschaften befinden sich in Reichweite. Doch die SVO-Anhänger fragten sich am Sonnabend zurecht, gegen wen die Mannschaft angesichts der gegen Plauen-Oberlosa gezeigten Leistung, überhaupt noch punkten kann. So droht schon am kommenden Sonnabend, wenn es zum Spitzenreiter HC Burgenland geht, die nächste Niederlage.

Gegen die Sieben aus dem Erzgebirge absolvierten die Oebisfelder, die Partie begann knapp 15 Minuten später, weil der Kontrahent auf der Autobahn im Stau steckte, indes eine ansprechende erste Hälfte.

SVO auf Augenhöhe vor der Pause

Zwar machten die Gäste sofort Dampf auf, lagen nach zehn gespielten Minuten mit 4:1 vorn, doch der SVO fand zu diesem Zeitpunkt noch Antworten. Der erneut gute Michael Meichsner, Phil Schliephake, Daniel Schliephake (2) sowie Mittel-Mann Erik Breiteneder führten ihre Farben wieder heran (6:7/18.).

Dieser Auftritt machte Mut. Nach dem erneuten Anschluss von Daniel Schliephake zum 8:9, legte Michael Meichsner mit einem Doppelschlag zur 10:9-Führung (23.) nach. Die Oebisfelder befanden sich auf einem guten Weg. Allerdings gerieten sie wieder in Rückstand (11:13/28.), den Alexander Vogel jedoch wieder vergessen machte. Er markierte mit zwei Toren das 13:13, ehe Plauens starker Linksaußen Moritz Rahn die 14:13-Pausenführung seiner Sieben perfekt machte.

Im zweiten Abschnitt hielt der SVO bis zum 15:15 (33.), Erik Breiteneder und Pascal Koitek hatten getroffen, die Fahne hoch. Dann setzte sich aber nach und nach die Klasse der Gäste durch.

Wobei es ihnen ihr Kontrahent in der Abwehr aber auch zu leicht machte. So konnte beispielsweise der erwähnte Moritz Rahn auf der linken Außenbahn praktisch nach Belieben schalten und walten. Mit neun Toren nutzte er seine Freiheiten auch reichlich aus.

Mitte der zweiten Hälfte erzwangen die Gäste dann auch schon die Entscheidung. Mit vier Toren in Folge erhöhten sie von 23:19 (44.) auf 27:19 (47.). Der SVO war geschlagen.

Statistik

SV Oebisfelde: Drese, Weis - P. Schliephake (1), Koitek (2), Kamm, Meinel, Vogel (5), Kalupke (2), Heidler, Schroeter, D. Schliephake (5), Sauer (2), E. Breiteneder (5/4), Meichsner (3).

Siebenmeter: 7/4;

Zeitstrafen: 3.