Magdeburg/Oebisfelde l Zu einem Sieg oder zu einem Punkt hat es am Sonntagnachmittag für die Sachsen-Anhalt-Liga-Frauen des SV Oebisfelde beim Tabellenführer TuS Magdeburg nicht gereicht, doch die erneut von Christian Herrmann betreute Sieben zog sich mit Blick auf die 26:29 (13:14)-Niederlage beim Liga-Primus sehr achtbar aus der Affäre.

SVO kommt schwungvoll in die Partie

Die Gäste von der Aller mussten zwar auf ihre erfahrene Rückraum-Frau Franziska Dietz verzichten, doch ihr Ausfall konnte ganz gut kompensiert werden. Zwar lag der SVO über 60 Miinuten nicht einmal in Führung, aber er blieb über eine lange Zeit beständig auf Tuchfühlung. So warf beispielsweise in Minute zehn Paula Gerlach vom Punkt zum 5:5 ein.

Anschließend leistete sich der SVO zwar eine schwächere Phase, TuS legte zum 10:6 (17.) vor, aber die Gäste kämpften sich wieder heran. Denn wie erwähnt passte die Einstellung. Daher konnte Alina Müller vier Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 13:14-Halbzeitstand aus Sicht des SVO einwerfen.

Favorit sucht die Vorentscheidung

In Durchgang zwei lief es dann nicht mehr ganz so rund. Vier Minuten nach Wiederanpfiff markierte Lena Witzke mit dem 15:16 noch einmal den Anschluss, dann setzte sich TuS ab. 15 Minuten vor Ende, Magdeburg hatte auf 24:18 erhöht, gelang dem Spitzenreiter schließlich die Vorentscheidung.

Statistik

SV Oebisfelde: Hübe, N. Gerlach - Stöter (2), H. Langbartels (2), M. Langbartels, Gerlach (5/4), Müller (6), Linhardt (1), Schröder, Franke, Wagner (1), Beneke (2), Witzke (7/1).

Siebenmeter: 6/5;

Zeitstrafen: 4.