Oebisfelde l „Wir müssen nicht um den heißen Brei herumreden. Bei der Reserve des HC Burgenland sind wir die Favoriten“, erklärte Christian Herrmann, Trainer der Sachsen-Anhalt-Liga-Frauen des SV Oebisfelde, mit Blick auf das, Anwurf ist um 18.30 Uhr, anstehende Punktspiel am Sonnabend.

Untermauert wird die Aussage des SVO-Übungsleiter mit einem Blick auf das Klassement. Die Oebisfelderinnen haben nach zwölf Begegnungen 16:8 Punkte eingefahren, halten damit sicher Tabellenposition vier und halten auch Kontakt zu den Podestplätzen. Burgenland hat 13 Partien absolviert und kommt auf 7:19 Zähler. Mit dieser Ausbeute liegen sie vor Schlusslicht Rot-Blau Coswig (1:25), am 23. Februar Kontrahent des SVO in der Hans-Pickert-Halle, sowie dem HC Salzland (4:22) auf Platz neun.

Hinspiel mit klarem Ausgang

Im Hinspiel hatten die HCB-Frauen trotz des durchaus respektablen Ausgangs (24:30) im Prinzip keine Chance, da der SVO nach der Pause (14:7) mächtig aufdrehte und mehrmals mit zehn bis elf Toren vorn lag. In der Schlussphase gelang Burgenland nach 20:30-Rückstand (57.) aber noch Ergebniskosmetik, weil der SVO die Zügel lockerte.

Herrmann blickt voraus

„Wir wissen, was unser Kontrahent kann und werden ihn nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die jungen HCB-Frauen können ein schnelles Spiel aufziehen. Das gilt es mit einer aufmerksamen Abwehr zu unterbinden. In der Offensive müssen wir dagegen wieder ruhiger agieren. Zuletzt im Heimspiel gegen Köthen gab es nach konzentriertem Beginn einige hektische Momente, die zu einigen Fehlern im Aufbau führten. Aufgrund dessen ging auch unsere Quote beim Abschluss in den Keller“, sagte Christian Herrmann weiter.

Verzichten muss der Übungsleiter  wohl nur auf Mittelfrau Annika Brosig (Beruf). Übrigens trainiert beim SVO nach berufsbedingter Pause wieder Sina Beneke mit. Ob die Linkshänderin schon morgen aufläuft, ist noch unklar.