Oebisfelde l In heimischer Halle bezwang die Formation von Trainer Tobias Stefani den Tabellennachbarn Güsener HC mit 24:20 (10:10). Für die Allerstädter war es der dritte Sieg in Folge.

Dritter Erfolg in Serie

Insgesamt war es für die Allerstädter der sechste Erfolg. Damit haben sie sich in der Tabelle weiter nach vorn gearbeitet, tauschten mit nun 12:20 Zählern mit den zuvor auf Rang neun notierten Güsenern (11:21) die Positionen.

Allerdings hatten die Gastgeber ein hartes Stück Arbeit zu bewältigen, um ihren Erfolg unter Dach und Fach bringen zu können. Für Trainer Stefani war das nicht unerwartet. „Güsen bevorzugt seit vielen Jahren eine robuste Gangart. Wir konnten aber dagegenhalten. So entwickelte sich eine kampfbetonte Begegnung, in der die Abwehrreihen den Ton angaben. Wir haben dabei in der Defensive anständig gearbeitet. Das war schon gut“, freute sich der Übungsleiter nach der Schluss-Sirene.

Paul hält den Sieg fest

Zur Defensive gehört auch der Torhüter. Und der war bei den Oebisfeldern diesmal bestens aufgelegt. Konkret: Marc Paul. Der Niedersachse stieß nach der Pause zum Jahreswechsel vom HSC Ehmen zum SVO II, absolvierte am Sonnabend sein zweites Spiel und entpuppte sich als echter Rückhalt. „Marc hat großen Anteil an unserem Sieg. Seine Paraden motivierten die Mannschaft enorm. Unser gutes agieren in der Abwehr einschließlich Schlussmann waren meiner Meinung nach ausschlaggebend für unseren immens wichtigen Erfolg“, fasste Tobias Stefani zusammen.

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte, die 10:10 endete, wobei beide Teams einige guten Möglichkeiten liegen ließen, wurde in Durchgang zwei mit offenen Visier gekämpft. Zunächst mit Vorteil für die Oebisfelder. Denn die lagen nach 38. Minuten mit fünf Toren (16:11) vorn. Damian Klappoth (2), Paul Breiteneder, Marcel Mieth (2) sowie Janis Koch hatten getroffen. Güsens Trainer Andreas Fritz nahm die Auszeit. Und die zeigte Wirkung. Güsen warf sich auf 15:16 (40.) heran und blieb gegen leicht verunsicherte Oebisfelder auch dran (18:19/48.).

Nervenstärke in der Schlussphase

Doch der SVO behielt die Nerven. Marcel Mieth und Felix Kleist stellten auf 21:18 und nach dem 21:19 (52.) machten schließlich Janis Koch und Alex Keller (2) zum 24:19 (55.) alles klar.

Statistik

SV Oebisfelde II: Paul, Köhler, Wehr - P. Breiteneder (2), F.-L. Hack, T.-B. Hack, Thiele (1), Koch (2), Oraschewski (1), Mieth (8/4), Keller (5/58. Rote Karte), K. Breiteneder (2), Kleist (1), Klappoth (2).

Siebenmeter: 4/4;

Zeitstrafen: 7.