Mieste/Oebisfelde l Im Gleichschritt zu zwei Heimsiegen - gegen den Güsener HC, Kontrahent der HSG Altmark West, und gegen Wacker Westeregeln -  Gegner des SV Oebisfelde II. Angepfiffen werden die Verbandsliga-Partien um 16.15 Uhr in der Allerstadt sowie um 17.30 Uhr in der Miester Halle am Sonnabend.

HSG hat einen Lauf

Bei den Männer der HSG Altmark West um das Trainer-Gespann Dominec Soeder und Torsten Wagner läuft es derzeit richtig rund. Mittlerweile hat die HSG drei Siege in Folge eingefahren. Und das gegen Mannschaften, die das Niveau in der Liga mitbestimmen. Nach dem 27:26-Erfolg in Seehausen, folgte die 35:20-Galavorstellung am 14. Dezember gegen den damaligen Tabellenführer Osterburg.

Die Westaltmärker konnten ihre Form über die Pause zum Jahreswechsel konservieren und fertigten am vergangenen Sonnabend zum Auftakt der Rückrunde den HV Lok Stendal mit 35:24 ab. Dadurch verbesserte sich die HSG mit aktuell 16:12 Zählern auf Rang fünf.

Trainer warnt vor verfrühter Euphorie

Morgen geben nun die Tabellenneunten aus Güsen ihre Visitenkarte in der Miester Halle ab. „Wir haben einen Lauf, doch ein Selbstläufer wird die Begegnung nicht. Auch wenn wir das Hinspiel mit 26:23 für uns entscheiden konnten. Unser Anspruch auf zwei Punkte ist aber natürlich gegeben. Doch wie erwähnt, wir dürfen nicht leichtsinnig werden. Auch gegen die noch jungen Güsener müssen wir konzentriert zu Werke gehen“, betonte HSG-Trainer Torsten Wagner.

Zwei Spieler wird er dabei nicht zur Verfügung haben. Torhüter Maximilian Gutzeit plagt sich mit Hüftproblemen herum, während Max Texdorf privat passen muss.

SVO II möchte nachlegen

Der SV Oebisfelde II „gurkte“ lange Zeit am Tabellenende herum, hat nun aber Anschluss gefunden und überzeugte vergangenen Sonntag mit einem klaren 33:24-Sieg beim SV Irxleben. Dadurch schob sich der SVO mit nun 8:20 Zählern erstmals auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Doch am Tabellenende geht es eng zu. In den Abstiegskampf verwickelt ist auch der morgige SVO-Kontrahent Wacker Westeregeln. Wacker hat 10:18 Punkte auf dem Konto zu stehen und hält damit Rang zehn. „Die Aufgabe für uns ist klar. Wir wollen zwei Punkte einfahren. Gelingt uns das nicht, würde unser Sieg in Irxleben an Bedeutung verlieren“, erklärte SVO-Trainer Tobias Stefani und merkte an: „Außerdem haben wir etwas gutzumachen. Denn im Hinspiel (25:31) haben wir ziemlich schlecht ausgesehen.“