Oebisfelde l Am vergangenen Spieltag in der Mitteldeutschen Oberliga, haben alle Mannschaften, die wie der SV Oebisfelde in den Abstiegskampf verwickelt sind, für die Allerstädter gespielt. Der HSV Apolda und der EHV Aue II verloren ihre Parallelspiele, wie die Ascherslebener beim SVO. Dadurch konnten die drei Mannschaften ihren Punktestand nicht aufstocken. Alle drei Vertretungen haben nun 7:13 Zähler auf dem Konto. Dank des dritten Saisonsieges, folgen mit 6:14 Punkten die Oebisfelder. Passen musste ebenfalls Schlusslicht HBV Jena. Die Zeiss-Städter verloren in eigener Halle gegen den HC Einheit Plauen mit 31:33 und stehen nun bei 4:16 Zählern.

Die SVO-Männer von Trainer Christian Herrmann haben den Anschluss damit geschafft. „Das war natürlich unser Ziel. Jetzt gilt es nachzulegen“, sagte der Oebisfelder Übungsleiter.

Plauen ist Favorit

Doch das Nachlegen wird eine ganz knifflige Aufgabe. Die Oebisfelder müssen am Sonnabend ab 16 Uhr beim HC Einheit Plauen ran. Die Vogtländer stehen mit 10:10 Punkten auf Rang sechs und sind in eigener Halle die klaren Favoriten.

In der vergangenen Saison sah es für die Einheit-Männer noch ganz anders aus. Die Plauener waren eigentlich als Rangvorletzter wie die Oebisfelder sportlich abgestiegen. Doch aufgrund diverser Nichtaufstiege- beziehungsweise Abstiege, blieben sie wie die Allerstädter, der Mitteldeutschen Oberliga erhalten. Für die neue Serie haben sich die Einheit-Handballer indes gut verstärkt, so dass der Abstieg derzeit kein Thema ist.

Erinnerungen sind positiv

In der vergangenen Spielzeit siegte der SVO in Plauen knapp mit 24:23 und gewann auch das Rückspiel mit 26:20. Daran anzuknüpfen, wird nach den bisher gezeigten Leistungen der Vogtländer, für den SVO schwieriger. Doch der Auftritt gegen Aschersleben, sollte den Mannen um SVO-Kapitän Andreas Kalupke einen Schub verliehen haben. Zumal sie in fremden Gefilden bislang einen guten Ball gespielt haben. „Wir fahren optimistisch nach Plauen“, so Trainer Christian Herrmann.