Oebisfelde l Aushängeschild des Mannschaftssport im Süden des Sachsenlandes sind allerdings die Kicker des FC Erzgebirge Aue (früher vor allem als BSG Wismut Aue bekannt).

SVO gastiert bei der EHV-Reserve

Aber auch die Handballer aus der 16 000 Einwohner-Stadt haben sich in den Vordergrund gespielt. Der Verein nennt sich ebenfalls Erzgebirge mit dem Zusatz Handball-Verein (EHV). Die erste EHV-Sieben zählt dabei zu den „Urgesteinen“ der 2. Bundesliga. Die EHV-Reserve ist dagegen seit der vergangenen Saison in der Mitteldeutschen Oberliga (MDO) unterwegs und wird morgen zum Auftakt der MDO-Saison Gastgeber für die Männer des SV Oebisfelde sein. Anpfiff in der Lößnitzer Erzgebirgshalle ist um 16.30 Uhr.

„Gute Erinnerungen an Aue haben wir nicht. Am letzten Spieltag der Hinrunde der Vorsaison verloren wir beim EHV mit 25:31. Zum Rückspiel ist es wegen des Coronaabbruchs dann nicht mehr gekommen“, blickte SVO-Übungsleiter Christian Herrmann zurück.

Gegner schwer einzuschätzen

Was seine Mannschaft morgen im Süden Sachsen erwartet, kann Trainer Herrmann indes nur schwer einschätzen. „Aue hat 27 Spieler gemeldet. Wer auflaufen und auf welcher Position spielen wird, ist völlig offen. Ich erwarte jedenfalls einen in der Defensive offensiv eingestellten Kontrahenten. Denn mit einer offensiven Abwehr hat Aue auch in der Vorsaison agiert“, merkte Christian Herrmann an.

Die Oebisfelder selbst hätte eine Vorbereitung „mit kontinuierlicher Steigerung“, so der SVO-Trainer, hinter sich. „Wo wir stehen, werden wir in Aue sehen“, betonte Christian Herrmann.

Mit Blick auf das Personal kann der Übungsleiter wohl aus dem Vollen schöpfen. „Überraschungen gibt es aber immer“, fügte der Oebisfelder Trainer hinzu.