Salzwedel l Sportlich geht es wohl um nichts mehr, denn der Abstieg der Handballer des SVT Uelzen/Salzwedel aus der Landesliga Lüneburg scheint nach dem 24:28 vor sechs Tagen in Luhdorf besiegelt. Dennoch wollen sich die Mannen von Trainer Klaus Gobat mit Anstand von den eigenen Fans, die sie während der gesamten Saison voll unterstützt haben, verabschieden. Zum letzten Heimspiel empfangen die Westaltmärker am Sonnabend den TuS Jahn Hollenstedt. Diesmal geht es übrigens nicht – wie gewohnt – um 19.15 Uhr los, sondern bereits um 18 Uhr.

Klassenerhalt nur noch Theorie

Die Chancen auf den Klassenerhalt für die SVT-Farben sind nur noch theoretischer Natur. Sie würden aber auch nur dann drin bleiben, wenn sie sowohl morgen gegen Hollenstedt als auch in der Folgewoche in Müden gewinnen. Gleichzeitig müsste die SG Südkreis Clenze beide Partien verlieren. Die Wendländer spielen noch daheim gegen Dannenberg sowie beim bereits abgestiegenen Schlusslicht aus Celle. Sollte dieser Fall eintreten, wären beide Mannschaften punktgleich. Dann würde der direkte Vergleich entscheiden, und diesen haben den Salzwedeler mit zwei Erfolgen gewonnen.

„Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand und uns mit dem Schlimmsten abgefunden. Denn Clenze wird sich die große Chance in Celle am letzten Spieltag nicht nehmen lassen“, plant auch SVT-Trainer Klaus Gobat bereits für die Regionsoberliga. „Dennoch wollen wir uns nicht kampflos geschlagen geben, eine gute Leistung zeigen und das Ergebnis positiv gestalten. Ich hoffe, dass alle gesund und heiß sind, damit wir uns vernünftig von unseren Fans verabschieden können. Das ist das Wichtigste“, erklärt Gobat.

Lediglich Patrick Zunder wird nicht dabei sein, der Rückraummann weilt beim Final Four des DHB-Pokals in Hamburg. Alle weiteren Akteure werden gegen den Rangsiebten wohl zur Verfügung stehen. Solange zumindest theoretisch noch der Verbleib in der Landesliga möglich ist, sollte sich der SVT Uelzen/Salzwedel noch nicht abschreiben.