Oebisfelde l Am 22. Februar könnten  die C-Mädchen des SV Oebisfelde beim Handball- und Turnverein (HT) Halberstadt die Landesmeisterschaft feiern. Denn dann steht dort für den SVO das siebte und letzte Spiel der Titelserie auf dem Programm.

Am vergangenen Sonntag unterstrichen die Oebisfelder Mädchen ihren Anspruch auf die Meisterschaft indes noch einmal deutlich. Denn die Sieben des HV Wernigerode wurde im fünften Meisterschaftsspiel in der heimischen Hans-Pickert-Halle förmlich aus der Halle gefegt. Mit 38:15 (18:5) kamen die chancenlosen Harzerinnen unter die Räder.

Titelgewinn vorzeitig möglich

Im Prinzip kann die SVO-Sieben den Titel bereits am kommenden Sonntag in der vorletzten Begegnung bei der HG Köthen festmachen. Dazu Thomas Müller, der die Mannschaft am Sonntag betreute: „Sollten wir das Spiel gewinnen, sind wir durch, können uns dann in Halberstadt zum Abschluss sogar eine Niederlage leisten. Dann hätten wir wie aktuell auch der HSV Magdeburg und Union Halle-Neustadt zwei Minuspunkte auf dem Konto. Doch bei Punktgleichheit zählt nicht die bessere Tordifferenz, sondern die Spiele gegeneinander. Ein klarer Vorteil für uns, da wir gegen Magdeburg und Halle gewonnen haben.“

Diese Überlegungen spielten am Sonntag gegen Wernigerode allerdings keine Rolle. Die SVO-Mädchen traten auch ohne die angeschlagene Fenja Müller äußerst fokussiert auf. „Ich musste von der Bank nicht groß eingreifen. Die Mädchen haben bestens gearbeitet“, lobte Thomas Müller.

Deutlich wurde das sofort nach Anpfiff. Nach elf Minuten lagen die Oebisfelderinnen mit 8:1 vorn. Lana Kalupke (5), Stella Schwerdtfeger sowie Spielmacherin Chiara Göhler (2) hatten für die sehr frühzeitige Entscheidung gesorgt. In diesem Tempo ging es dann weiter. Wernigerode bekam dabei keine Möglichkeit, in irgendeiner Form in das Spiel einzugreifen. Der SVO dominierte deutlich und produzierte weiter Tore am Fließband, lag zur Pause mit 13 Toren vorn und nach der Schluss-Sirene mit 23.

Statistik

SV Oebisfelde: Schulze, Keller - Göhler (5), Wagner (1), Schwerdtfeger (10), Verter (6), F. Müller, Schulz (1/1), Krüger (2/1), S. Müller (3/1), Kalupke (10/1).

Siebenmeter: 6/4;

Zeitstrafen: 4.