Barcelona l Für sieben Füchse steht allerdings am Sonntag erst der absolute Saisonhöhepunkt an, der Ironman Barcelona. 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und zum Abschluss ein Marathonlauf über 42,195 Kilometer ‑ sieben Osterburger Triathlonfüchse stellen sich am Sonntag dieser sportlichen Herausforderung, die den menschlichen Körper an seine Grenze bringt.

Triathlonfüchse mit großem Aufgebot

Für Melanie Wiechert, Christian Dülken und Marco Grund wird es die Premiere auf der Langdistanz sein. Deshalb ist die Vorfreude auf dieses Event mit etwas Aufregung kombiniert. Die Füchse Kersten Friedrich, Karsten Thiede, Christian Kallus und Christian Muths sind bereits mindestens einmal auf die Langdistanz gegangen und unterstützten die Neulinge mit Rat und Tat, soweit sie konnten und gebraucht werden.

Patrick Wendt wäre der achte Starter gewesen, ist aber auf Grund eines Radsturzes beim letzten Wettkampf ausgefallen. Er wird seine Teamkollegen als Zuschauer anfeuern. Weitere Vereinsfreunde und Angehörige der Athleten stehen an der Strecke und unterstützen die Sportler.

Nach einer sehr frühen Anmeldung im Oktober 2018 wuchs aus dem Ironman Barcelona ein Vereinsevent, welchem sich noch die befreundeten Triathleten Maik Löwe von der Gänsefurther Sportbewegung und Michael Wiechert vom Zeppelin Team OSC Potsdam angeschlossen haben. So reisen sie nun am heutigenMittwoch gemeinsam mit Familie und Freunde nach Barcelona.

Für die Wettkampfräder wurde sogar ein Transporter gechartert, so dass die Füchse stressfrei fliegen können und die Räder unbeschadet in Barcelona eintreffen werden. Am vergangenen Sonntag wurde gemeinsam der Transporter beladen, Wettkampfräder, Ausrüstung und persönliches Gepäck sind an Bord.

Vorbereitung auf hohem Niveau

Auf den Wettkampf haben sich alle Füchse akribisch elf Monate lang vorbereitet. Es wurden Vorbereitungswettkämpfe bestritten, gemeinsame Trainingseinheiten geplant und immer wieder gegenseitig auf die Leistungen der anderen geluchst. Der Spaß blieb bei dem teils harten Programm aber nie aus. Auch wenn alle ein wenig angespannt sind, ist die Vorfreude doch riesengroß und so langsam kommt die Ungeduld.

Oberstes Ziel der Altmärker ist, am Sonntag die Tortur zu überstehen und ins Ziel zu kommen. Über alle Altersklassen verteilt geht es für die Athleten im Amateurfeld um 50 Startplätze beim legendären Ironman auf Hawaii.