Gardelegen l Am Sonnabend fand in Magdeburg in der Hermann-Gieseler-Halle - wie jedes Jahr - das größte Judo-Turnier Sachsen-Anhalts statt. Dort, wo sich früher Handballer tummelten, wimmelte es von Judoka.

Acht Gardelegener Judoka mit am Start

In den Altersklassen U13 und U15 kämpften die Judoka um Medaillen und Pokale beim Grand-Slam. Hierzu kamen aus elf Bundesländern insgesamt 46 Vereine, um sich zu messen.

Natürlich durften da auch die Judoka des PSV Gardelegen nicht fehlen. Die Gardeleger gingen mit acht Judoka an den Start - allesamt jüngster Jahrgang der Altersklasse U13.

Erfahrung sammeln

Sie sollten in ihrer Altersklasse schon mal die „große Judoluft“ schnuppern und Erfahrungen sammeln. Das taten sie auch und gaben dabei alles.

Allein in dieser Altersklasse waren knapp 350 Starter auf den Wettkampflisten eingeschrieben. Dass es für den jungen Nachwuchs in diesem Jahr noch nicht so viel zu holen gab, war vorher klar. Es war ein Test auf sehr hohem Niveau.

Gebert bestätigt Form

Deshalb war es umso erfreulicher, dass in der Gewichtsklasse über 55 Kilogramm mehr herausgesprungen ist, ales im Vorfeld zu erwarten war. Fridolin Gebert, amtierender Landesmeister, setzte sich bei seinen fünf Kämpfen bis ins Finale durch. Dieses entschied aber am Ende sein Kontrahent aus Mecklenburg-Vorpommern, ebenfalls amtierender Landesmeister, für sich. Für Fridolin und Sachsen-Anhalt war das eine tolle Silbermedaille.

Die weiteren Starter des PSV Gardelegen waren: Antonia Erxleben (33 kg), Emilia Schulze (40kg), Leonard Patz, Kaspar Rauhe (beide 43 kg), Rocco Wenzel (50 kg), Hassan Hamza (55 kg) und Max Schön, (+55 kg).