Binde/Arendsee l Dabei spielen die Altmärker nach der Umstrukturierung der Ligen in einer neuen Staffel um eine vordere Platzierung. Die Kugeln sind also angewärmt. Normalerweise bringt man das mit einer getürkten Auslosung eines Pokalwettbewerbs in Verbindung, hier jedoch ist ganz klar der Saisonstart der Bundesliga-Kegler des SV Binde gemeint.

SV Binde startet in der Bundesligastaffel 2

Die brennen nämlich nach der langen Saisonpause schon auf die ersten Spieltage und haben dabei in den letzten Trainingseinheiten die Spielgeräte schon mal auf Betriebstemperatur gebracht.

Allerdings wird in diesem Jahr vieles anders sein, als gewohnt. Der Verband strukturierte die Ligen um, so dass nunmehr nicht nur zwei Staffeln der 2. Bundesliga an den Start gehen, sondern gleich drei. Allerdings gab es keinen Mannschaftszuwachs, vielmehr wurden die 24 Teams in drei Staffeln zu je acht Mannschaften eingeteilt. Am Schluss gibt es somit eine Playoff-Runde im Kampf um den Aufstieg.

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Binde empfängt neue Teams

Der SV Binde um Teamleiter Alf Schernikau wurde im Sommer in Staffel 2 eingeteilt. Neben altbekannten Gesichtern wie der SG Spandau oder den BBC Neuruppin treffen die Altmärker nun aber auch auf unbekannte Teams. So sind Hansa Stralsund, Einheit Schwerin oder auch Greifswald/Gützow mit in der Staffel. Da auch die Stendaler (SKC) nicht mehr in dieser Staffel integriert sind, fallen somit auch die altmärkischen Derbys weg.

Der Blick geht für die Binder aber erstmal in Richtung Berlin. Dort werden sie nämlich zunächst am Sonnabend (13 Uhr) von der SG Spandau erwartet, ehe es einen Tag später (10 Uhr) gegen die SG NKC/Iduna Berlin II zur Sache geht.

Außenseiterrolle zum Auftakt

Dabei ist sicher nicht nur in Spandau ein heißer Tanz um die Punkte zu erwarten, denn die Zielstellung der Binder ist klar: Wenn möglich, wollen sie nämlich Zählbares im Heimgepäck haben.

„Wenn ich ehrlich bin, rechne ich mir für das Wochenende nicht viel aus. Wenn überhaupt, müssen wir da den Sonntag im Blick haben“, so SVB-Teamleiter Alf Schernikau. Am Sonnabend geht es gegen die SG Spandau und den Ex-Arendseer Sebastian Kurzer. Der kegelte übrigens kürzlich auf seiner Heimbahn in Spandau 999 Holz - eine unfassbare Leistung.

„Wenn ich die letzten Jahre sehe, haben wir dort keine Chance. Aber wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen und dennoch das eine oder andere Ergebnis erzielen“, so Schernikau weiter.

Am Sonntag wartet dann eine große Unbekannte auf die Binder Männer. „Naja, die Spieler werden wir schon irgendwie kennen und auch schon mal gesehen haben, aber wer da nun genau dabei ist, wissen wir nicht“, so der Teamleiter.

Die SG NKC/Idunau II ist nämlich eine Kombination aus mehreren Berliner Teams wie Union III zum Beispiel. „Dort müssen wir einfach schauen, was möglich ist“, so Schernikau.

Thiede fliegt aus Schweden ein

Positive Nachrichten gibt es aber hinsichtlich des Binder Kaders für das Wochenendes. „Wir können mit unserer Stammformation kegeln, selbst Carlo Thiede hat einen Flug aus Schweden gebucht“, freut sich der Teamleiter. So werden Burkhard und Carlo Thiede, Jochen Neubauer, Richard Albrecht, Stefan Dombrowski und Schernikau selbst in Berlin an den Start gehen. Ein Ersatzmann steht diesmal allerdings nicht zur Verfügung.