Klötze l Nach den Landesmeisterschaften im Kraftdreikampf zuletzt in eigener Halle steht für die Klötzer Kraftpakete - zumindest für drei von ihnen - der nächste Wettkampfhöhepunkt an. Bereits seit Donnerstag laufen nämlich die Deutschen Meisterschaften in Chemnitz. Ausgetragen werden die in der Classic-Version. Absolviert werden die drei Teildisziplinen Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben dabei also ohne unterstützendes Equipment. Mit knapp 400 gemeldeten Teilnehmern/innen erfreut sich diese Meisterschaft sehr großer Beliebtheit.

Die Klötzer werden die Reise zu dritt antreten. Während Patrick Lösel (Jugend A, bis 93 Kilogramm) und Jan Grigat (Aktive, +120 kg) aktiv auf der Heberbühne ins Wettkampfgeschehen eingreifen werden, so ist Günter Lüdecke als Betreuer und am Sonntag noch als Hauptkampfrichter der Aktivenklasse bis 93 Kilogramm eingeteilt.

Sportlich gesehen haben beide Akteure des VfB Medaillenchancen. „Dazu muss aber alles passen und möglichst viele Versuche in die Wertung gehen“, so Trainer Günter Lüdecke.

Traumerfüllung

Für Lösel, der mit knapp über 500 Kilogramm gemeldet ist, könnte der Traum in Erfüllung gehen. Sein Wettkampf beginnt bereits am Sonnabend um 15.30 Uhr. „Wenn Patrick gut drauf ist und an seine Leistungsgrenze gehen kann, dann könnte er sogar die 530 Kilogramm anpeilen. Dazu muss aber alles stimmen“, so Lüdecke. Lösel ist aber als starker Wettkampftyp bekannt, der mit Druck umgehen kann.

Ebenfalls eine Medaille peilt Jan Grigat an. Führ ihn wird es darum gehen, saubere Versuche - vor allem in der Kniebeuge - in die Wertung zu bekommen. „Jan hat immer wieder Probleme mit der Tiefe, aber daran haben wir gearbeitet. Wenn er die 275 oder gar 280 Kilogramm angreifen könnte, wäre das schon ein Pfund“, so Lüdecke weiter. Am Ende sollten schon 710 oder gar etwas mehr Kilogramm Gesamtlast im Protokoll stehen, um an einer Medaille zu schnuppern.

„Wir müssen natürlich auch schauen, was die anderen Athleten so anbieten. Wichtig ist, dass die Konzentration stimmt und die Versuche sauber in die Wertung gehen“, so Günter Lüdecke abschließend.