Klötze l Traditionell zwischen Weihnachten und Silvester treffen sich die Kraftsportler des VfB 07 Klötze zum Weihnachtsturnier im kleinen Kraftraum der Klötzer Zinnberghalle.

Auch diesmal platzte er aus allen Nähten, denn die Wettkämpfer waren zu den internen Vergleichen zahlreich erschienen.Unter ihnen waren auch viele ehemalige erfolgreiche Aktive wie Martin Preuß. Auch Prof. Dr. Sven Rogalski, der seit dem vergangenen Jahr viel kürzer Tritt was das Wettkampfgeschehen anbelangt, ließ es sich nicht nehmen, an diesem kleinen aber feinen Vergleich teilzunehmen.

Louis Korell mit ganz toller Vorstellung

„Der Termin zwischen den Feiertagen ist perfekt für uns. Alle sind zu Hause bei ihren Familien und lassen sich dann in der Halle sehen. Zudem freut es mich natürlich, alte Gesichter wiederzusehen“, so Spartenleiter Günter Lüdecke.

Der Wettkampf an sich musste auch aufgesplittet werden. Das wird hier sonst zu voll und ist nicht mehr zu meistern“, so Lüdecke. Ein wenig Unmut hinsichtlich des immer noch unklaren Starts des Umbaus spricht da natürlich auch mit.

Sportlich konnten sich die erzielten Leistungen durchaus sehen lassen. Absolviert wurde in den jüngeren Altersklassen ein Athletiktest, und bei den älteren Jahrgängen ein klassischer Dreikampf ohne unterstützendes Equipment.

Zudem wurde die Vereinsmeisterschaft im Bankdrücken ausgetragen. Und diesen Titel holte sich mit 155 Kilogramm und 97,7 Relativpunkten Vincent Opitz. Zweiter wurde Jonas Beuter (91,5) und Dritter Patrick Lösel (90,7).

Lösel gewinnt Dreikampf

Dafür gewann Junior Lösel aber die Dreikampf-Relativwertung aller Teilnehmer. Mit starken 374,9 Punkten sicherte er sich somit nicht nur den Sieg in der Altersklasse, sondern auch den Bestwert des Weihnachtsturniers. Den zweitbesten Wert lieferte Jonas Beuter (357,0) und den drittbesten Jan Grigat (352,9) ab.

Richtig viel Spaß hatten unter der Woche bereits die kleineren und jüngeren Athleten. Bei den Kindern holte zum Beispiel Louis Korell (außer Konkurrenz) den Wettkampf nach und überzeugte mit einer bärenstarken Vorstellung und 319,5 Punkten. Es siegte allerdings Magnus Müller mit 258,5 Punkten vor Jourel Campisi (152,0) und Nikolas Scheriak (119,5). Nach dem Wettkampf gab es noch ein gemütliches Beisammensein.