Salzwedel l Und als Org-Chef Hendrik Meier am Donnerstagnachmittag in die Anmeldung schaute, traute er seinen Augen kaum. Es hatten sich nämlich über 250 Teilnehmer angemeldet. Im vergangenen Jahr durften Meier und sein Team zur Premiere gerade einmal 150 begrüßen. „Damit hab ich wirklich nicht gerechnet. Aber das freut mich natürlich sehr, dass der Lauf, auch in der schwierigen Zeit, so gut angenommen wird“, so Meier.

Die zweite Auflage des Salzwedeler Altstadtlaufes ist nun Geschichte. Am Sonntag organisierten die Triathlonfüchse Osterburg um Hendrik Meier erneut eine hervorragende Veranstaltung unter strengen Coronabedingungen. Dennoch hatten die weit über 250 Teilnehmer/innen ihren Spaß und kamen voll auf ihre läuferischen Kosten.

Zweite Auflage auch Teil des Elbe-Ohre-Cups

Zum ersten Mal war der Lauf auch in die beliebte Laufserie des Elbe-Ohre-Cups integriert, so dass es nicht nur um die begehrten Pokale und die Medaillen des Kreissportbundes Altmark West ging, sondern auch um wertvolle EOC-Punkte.

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„Bedanken möchten wir uns natürlich auch bei der Stadt Salzwedel, die uns diesen Lauf erst ermöglicht hatte“, so Meier weiter. Der und seine Mitstreiter hatten eben auch ein fundiertes und coronakonformes Hygienekonzept vorgelegt, dass zunächst genehmigt und am Sonntag auch hervorragend umgesetzt wurde.

Organisation funktioniert reibungslos

So gab es keinen Massenstart, sondern einen Wellenstart. Immer zwei Athleten, natürlich mit gefordertem Abstand, gingen mit Zeitabstand ins Rennen. „Das hat doch auch hervorragend funktioniert“, stellte Moderator Kersten Friedrich bereits nach dem Start zum Halbmarathon fest.

Den gewann übrigens in überragender Manier Philipp Lenz (SV Eintracht Ebendorf). Dabei merkte man ihm auch die erst kürzlich absolvierte Triathlon-Halbdistanz bei der „Hölle von Q“ nicht an. Die absolvierte Lenz in unter fünf Stunden. Für den Halbmarathon benötigte er nur wenig mehr als 1:21 Stunden.

Über die 10 Kilometer stritten sich bis zum Ende Simon Rodewohl und Erik Müller um Platz eins. Am Ende konnte Rodewohl aber nochmal eine Schippe drauflegen und nahm Müller zehn Sekunden ab. Bei den Frauen siegte hier Peggy Götting (MTV Müden) in nur 42:51 Minuten.

Schenk gewinnt über 5 Kilometer

Knapp 100 Teilnehmer/innen starteten dann über die 5 Kilometer. Auch hier ließ sich Favorit Sven Schenk (SV Rosche) die Butter nicht vom Brot nehmen und gewann vor seinen Teamkollenen Fynn Lauer und Stefan Seyffert. Tanya Schulz (SV Rosche) siegte bei den Damen.

Am Nachmittag dann zeigte der kleinste Laufnachwuchs, was er schon kann. Waren zunächst - unter großem Beifall - die Bambinis auf der 500-Meter-Strecke, folgten dann noch die 1000-Meter-Läufer/innen und rundeten einen tollen Laufwettkampf ab.