Kuhfelde l Schon seit mehreren Jahren ist diese stets Anfang März stattfindende, beschauliche, aber gut organisierte Veranstaltung gut besucht. An der neunten Auflage beteiligten sich 91 Athleten.

Sicherlich hatten die Verantwortlichen des Kuhfelder SV um Nicole Stappenbeck in den vergangenen Jahren auch schon mal mehr Glück mit dem Wetter. Dieses war am Sonntag aufgrund der Temperaturen um die fünf Grad Celsius eher ungemütlich und erinnerte doch wenig an den Frühling, der von vielen Läuferinnen und Läufern mit Sicherheit förmlich herbeigesehnt wird.

Organisatorin zufrieden

„Das Wetter hat zum Glück gehalten und alle Läufer haben trocken das Ziel erreicht“, freute sich Lauf-Chefin Stappenbeck im Nachhinein, dass es zumindest nicht regnete oder – wie am späten Abend – sogar schneite. So befanden sich auch die einzelnen Strecken in einem ordentlichen Zustand. Zumeist ging es auf Asphalt, teilweise aber auch auf etwas unebenen Wald- und Wiesenwegen um bestmögliche Zeiten. Angeboten wurden wie gewohnt die Strecken über 400 und 800 Meter, drei, sechs und schlussendlich zwölf Kilometer.

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Lüpke im Schlussspurt erfolgreich

Auf dem langen Kanten – die Drei-Kilometer-Strecke musste von den zehn Teilnehmern viermal gelaufen werden – schaffte es Sebastian Lüpke sogar, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Der Barnebecker, der mittlerweile für das Heraklidenteam aus Uelzen startet, sah sich allerdings harter Gegenwehr ausgesetzt. Heiko Januschewski, Christian Boohs und auch Hendrik Meier lagen ihm lange ganz dicht auf den Fersen. Erst mit einem kleineren Schlussspurt konnte sich Lüpke etwas absetzen und verbesserte sich mit einer Zeit von etwas mehr als 49 Minuten sogar erheblich im Vergleich zum Vorjahr. Mit jeweils nicht einmal einer halben Minute Rückstand erreichten anschließend Januschewski, Boohs und Meier das im Dorfstadion befindliche Ziel.

Auch auf der Sechs-Kilometer-Distanz entschieden nur wenige Sekunden über den Gesamtsieg. Der junge Kaulitzer Jakomo Neu hatte am Ende gegenüber dem wesentlich älteren Henning Britsch knapp die Nase vorn. Sein Vorsprung betrug gerade mal neun Sekunden. Rang drei ging an Henning Januschewski. Auf dem fünften Platz landete hingegen die beste weibliche Teilnehmerin. Als diese konnte sich die junge Salzwedelerin Katharina Schellenberg betiteln, die nur etwas mehr als eine halbe Stunde für die Strecke benötigte.

Meier gewinnt auf kurzer Distanz

Bevor sich Hendrik Meier über die zwölf Kilometer versuchte, lief er sich schon einmal auf der Drei-Kilometer-Distanz „warm“. Nach etwas mehr als elf Minuten erreichte der Mann von den Triathlonfüchsen Osterburg als Erster das Ziel. Den spannenden Kampf um Rang zwei entschied Henning Januschewski gegen Max Lossin für sich. Nicht einmal zwei Sekunden trennten die beiden „Streithähne“ voneinander. Beste Frau war Sabine Preetz, die am Ende Gesamt-Vierte wurde.

Jüngsten geben Startschuss

Wie gewohnt machten aber die Jüngsten den Anfang. Zunächst gingen die 400-Meter-Läufer an die Startlinie und wurden von Jana Komnick mit ihrer Startklappe auf die Stadionrunde geschickt. Der Altensalzwedeler Peer Binde durfte sich mit einer Zeit von knapp anderthalb Minuten über den ersten Platz freuen. Auf den folgenden Rängen landeten mit Jenna Behrendt und Antonia Peterhoff zwei Mädchen. Zweimal den Sportplatz umrunden mussten die Starter über die 800 Meter. Dabei kam es zu einem Klein Garzer Zweikampf um Rang eins. Diesen entschied Maro Gärtner mit einer Zeit von rund drei Minuten und damit gut sieben Sekunden Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Ludger Seifert für sich. Bronze ging an Adrian Peterhoff. Stärkstes Mädchen war indes Rebecca Scharff auf Rang fünf.

Im nächsten Jahr wird das zehnjährige Jubiläum gefeiert, wobei sich Nicole Stappenbeck und der Kuhfelder SV mit Sicherheit wieder über um die 100 Teilnehmer freuen würden.