Immekath l Die Laufgruppe Immekath richtete zum dritten Mal den Immekather Lauf aus und verzeichnete einen neuen Teilnehmerrekord. Während es 2017 noch 77 Sportenthusiasten waren, kämpften diesmal sogar 83 Starterinnen und Starter auf vier Strecken um möglichst gute Zeiten und Platzierungen. „Ich denke, es war wieder eine gelungene Veranstaltung mit einer guten Zahl an Teilnehmern. Wir freuen uns, dass so viele Kinder den Weg hierher gefunden haben. An sich ist es zum Laufen heute fast ein wenig zu warm, aber für die Zuschauer ist das Wetter natürlich schön. Einen großen Dank möchte ich noch den zahlreichen Helfern ausrichten, die tolle Arbeit geleistet haben“, resümierte Hauptverantwortlicher Jens Reinig nach dem Lauf, bevor er wieder zum Mikrofon griff und die Siegerehrungen moderierte.

Höhepunkte sind natürlich die langen Strecken, die hauptsächlich durch den Immekather Wald führen und mit verschiedenen Untergründen eine echte Herausforderung für die Läufer darstellen. Dennoch schafften es Roland Neuling (sechs Kilometer) und Patrick Müller (zehn Kilometer), ihre Vorjahreserfolge zu wiederholen.

Kleinen machen den Anfang

Doch auch die „Kleinen“ zeigten, dass sie schon recht flink auf den Füßen sind. Sie machten am Sonntagmorgen auch den Anfang. Zunächst gingen die 400-Meter-Läufer an die Startlinie, über der ein extra gestalteter Banner hing. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer war die junge Immekatherin Kathi Schultze nach einer Stadionrunde in einer Minute und 50 Sekunden die Schnellste. Auch insgesamt wurde die kleinste Distanz von weiblichen Teilnehmerinnen bestimmt, denn auch Schultzes ärgste Verfolgerinnen waren Mädchen und kamen ebenfalls aus dem Veranstaltungsort. Mit über acht Sekunden Rückstand wurde Domenique Weber Zweite, dicht gefolgt von Martha Zeitz und Lucia Lenz. Dann kam auch der schnellste Junge ins Ziel. Es war Jarne Wapenhans, ebenfalls ein Immekather. Nur vier der insgesamt 21 Teilnehmer über die kürzeste Distanz kamen übrigens nicht aus der Ortschaft des Geschehens.

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Weiter ging es mit einem weiteren Bambinilauf. Die insgesamt 22 800-Meter-Starter mussten zwei Runden durch das Immekather Stadion unter die Laufschuhe nehmen. Dabei gab es einen ganz souveränen Sieger. Jonas Eric Scholz lag weit unter der Drei-Minuten-Marke und ließ seinen Verfolgern nicht den Hauch einer Chance. Mit über 14 Sekunden Rückstand erreichte Nick Warneke vom VfB 07 Klötze als Zweiter das Ziel. Ebenfalls mit auf das Treppchen schaffte es Hendrik Eggert aus Kusey. Maria Wapenhans (Immekath) war in knapp dreieinhalb Minuten das schnellste Mädchen im Feld und wurde extra ausgezeichnet.

Neuling favorisiert

Ein ganz heißer Kandidat für den Gesamtsieg über die sechs Kilometer war Roland Neuling. Der Mann, der für Camino de Santiago startet, konnte seiner Favoritenrolle auch vollauf gerecht werden, denn nach nur etwas mehr als 25 Minuten überquerte der Gardelegener als Erster die Ziellinie. Benjamin Wapenhans von der gastgebenden Immekather Laufgruppe freute sich mit etwas mehr als zwei Minuten Rückstand auf den Sieger über Rang zwei, während der dritte Platz an den Immekather Kevin Müller ging. Auch Hauptorganisator Jens Reinig nahm die sechs Kilometer unter die Laufschuhe und wurde am Ende Vierter. „Aufgrund unseres Hausbaus konnte ich zuletzt eher weniger trainieren. Jetzt mache ich auch erst einmal eine kleine Pause“, verriet Reinig, nachdem er im Ziel war. Ihr großes Talent wies auch wieder die Salzwedelerin Katharina Schellenberg nach. Als Gesamt-Sechste war sie mit einer Zeit von etwas mehr als 31 Minuten die beste weibliche Teilnehmerin im 20 Personen starken Teilnehmerfeld.

Große Ambitionen hatte im Vorfeld des Zehn-Kilometer-Laufs auch der Miester Patrick Müller (Camino de Santiago). Nach gut einem Kilometer übernahm er die Führung und eilte konkurrenzlos zum Sieg. Nach etwas mehr als 40 Minuten erreichte Müller wie schon im Vorjahr als Erster das Ziel. Da konnte auch sein ärgster Verfolger Karsten Dierks aus Klötze nicht mithalten. Er blieb gut zwei Minuten hinter dem Erstplatzierten. Dritter wurde der Boneser Florian Schulz. Der Veranstalter freute sich aber besonders über die starke Vorstellung von Ulrike Thielbeer. In nicht einmal 50 Minuten war die Immekatherin auf Rang acht die stärkste Frau im Feld, das 20 Teilnehmer umfasste.