Stendal l Helena Sandbrink (RSV Kirch-Mummendorf) aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg hat auf Quänzy das M-Springen mit Siegerrunde beim Hallenreitturnier in Krumke gewonnen. Auf Platz zwei folgte Jodie Schlüter (RSG Hohenerxleben) auf Frieda. Aus altmärkischer Sicht erfreulich waren die Ränge drei durch Anja Neuhaus (RV Kemnitz e.V.) auf Monte-Cristo und vier von Charlotte Grave (RFV Roland Buch e.V.) auf Lillifee. Platz fünf belegte Armin Streiter (RSG Sanne-Fleetmark) auf Lady Cadness.

Drei Tage lang wurde in Krumke wieder bester Pferdesport geboten. Am Freitag waren die jungen Reiter mit ihren Nachwuchspferden am Start, am Sonnabend gab es die Spring-Entscheidungen und der Sonntag stand ganz im Zeichen der Dressur. Diese Einteilung ist für den Gastgeber beim Auf- und Abbau des Parcours sinnvoll.

Teilnehmer aus verschiedenen Verbänden

Das Teilnehmerfeld war weit gestreut. Neben den Reiterinnen und Reiter aus den beiden Altmarkkreisen kamen auch viele Sportler unter anderem aus Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Vereinen aus Sachsen-Anhalt

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„Ich fand, das Turnier war im Springen und der Dressur sehr gut besetzt. Das Turnier wurde von den Pferdesportlern auch bestens angenommen. Aus meiner Sicht waren gute Pferde und Reiter am Start, die besten Sport geboten haben“, sagte Jürgen Mund, der Präsident des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Sachsen-Anhalt.

Mund, der beim Turnier in Krumke auch als Richter eingesetzt war, betonte weiter: „Die Organisation in Krumke war wie immer tadellos. Die Reithalle mit den Zuschauerrängen ist natürlich einmalig. Die Abreitbedingungen waren ebenfalls sehr gut, da hat auch ein kurzer Regenschauer nicht gestört.“

600 Meldungen für das Championat

Insgesamt gab es etwa 600 Nennungen. „Über diese hohe Zahl sind wir natürlich froh, aber mehr dürfen es auch nicht werden, das können wir dann nicht mehr stemmen“, sagte Annett Schwarzer, Mitorganisatorin und Trainerin vom Reit-, Fahr- und Tourismusverein (RFTV) Krumke. Auf keinen Fall wollen die Ostaltmärker noch einen vierten Turniertag anhängen. „Drei Wettkampftage haben sich bewährt, dabei wollen wir blieben“, meinte Schwarzer.

Das Turnier in Krumke haben auch viele Profis genutzt. „Sie wollten sich mit ihren guten Pferden auf die Veranstaltung in Chemnitz vorbereiten“, sagte Schwarzer, die weiter betonte: „Einige Profis haben auch ihre jungen Pferde bei uns getestet.“

Besondere Vorkommnisse gab es erfreulicherweise keine, es lief alles reibungslos über die Bühne.

Fest steht bereits auch der Termin für das erste Hallenreitturnier im kommenden Jahr. Es findet am 20./21. März 2020 statt.