Arendsee l Mit dem Duo Carlo Schütte und Stefan Vormbaum gewannen zwei Segler den Gesamtwettkampf, die vor Austragungsbeginn nicht jeder auf dem Zettel hatte.

Das zuvor favorisierte Team um Seriensieger Florian Stock und Vorschoter Robert Elfert, musste sich am Ende mit Platz zwei in der Gesamtwertung begnügen. Nach fünf Rennen in Kreuz- und Halbwegstrecke, blieb das Team mit der Segelnummer 2070 konstant und sicherte sich den Platz an der Spitze. Den letzten Podiumsplatz konnte sich das Team mit Oliver Wendt und Tim Bollens sichern. Das Kieler Ausnahmetalent Leonard Stock mit Pendant Kurt Wolf verpasste dagegen einen der drei Spitzenplätze.

Seifert-Duo im Pech

Einen gebrauchten Nachmittag dagegen erwischten Heiko und Sohn Stefan Seifert. Der Vorstandsboss des Veranstalters und Gastgebers Arendsee‘r Regattaverein 08 musste mit ansehen, wie das Segel des Schiffes dem Wind zum Opfer fiel. Der damit einhergehende Mastbruch sorgte für das endgültige Ausscheiden aus der Regatta nach nicht einmal fünf absolvierten Renndurchgängen.

Bilder

Stefan Seifert dazu: „Die Windböen potenzierten sich im Rennverlauf, so dass wir keine Chance mehr hatten, das Schiff zu retten. Am Vortag hielt alles sauber. Aber die Windböen haben uns das Genick gebrochen. Wenn dann noch Kräfte von 100 Kilogramm wirken, ist alles vorbei. Die Macht des Windes hält niemand auf.‘‘

Enttäuschung ist groß

Der erfahrene Segler drückte die Enttäuschung nach dem vorzeitigen Aus des Vater-Sohn-Gespanns wie folgt aus: „Wir hatten uns mehr ausgerechnet. Eine Position zwischen Platz drei und fünf war das ausgegebene Ziel. Es gab gute Momente in den Halbwertsgängen. Da haben wir Sicherheit ausgestrahlt. Deshalb war es keine Frage, heil durchs Rennen zu kommen. Aber das Reißen des Hauptseiles hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es gab eine versteckte Stelle am Schiff, die am Freitag nicht entdeckt wurde und letztendlich zum Mastbruch führte. Durch das Kentern des Schiffs mussten wir das letzte Rennen natürlich abhaken. Solch ein Ausfall kann immer mal im Verlauf einer Saison passieren. Diesmal hat es eben uns erwischt.“

Viel Zeit zur Reparatur bleibt indes allerdings nicht. Am kommenden Sonnabend wartet auf Stefan und Heiko Seifert und weitere ARV-Boote bereits der nächste Segelwettkampf. Dann wird ihr Weg nach Berlin zum Langen-See führen, auf dem das Rennen um das „Blaue Band‘‘ stattfindet.