Arendsee l Die 20er Jollenkreuzer haben Station in der Altmark gemacht. Denn der Arendseer Regattaverein richtete die German Open aus.

Florian Stock fuhr mit Crew Tobias Barthel und Stefan Seifert um die vorderen Plätze mit. Am Ende hatten die Seestädter für Rang drei einen Platzierungspunkt zu viel auf dem Konto. Rundum zufriedene Gesichter sahen die Verantwortlichen vom ARV, nachdem die German Open der 20er Jollenkreuzer auf dem Arendsee beendet waren. Von Montag bis Donnerstag der vergangenen Woche trugen die Crews auf ihren Jollenkreuzern die wichtigste Regatta des Jahres aus. Von schwachem bis starkem Wind war alles dabei. Am Ende gewannen die Favoriten um Steuermann Thomas Flach aus Berlin.

Olympiasieger segelt mit

Mit Flach setzte sich auf dem Arendsee ein Segler von Weltformat durch. Flach fuhr viele Jahre mit dem Berliner Jochen Schümann Soling. Sie holten für die DDR und später für Deutschland viele internationale Titel, darunter zwei Olympia-Siege.

Flach zog auf dem Arendsee oft einsame Runden. Von sechs Wettfahrten gewann er vier. Allein im zweiten Rennen landete auf dem dritten Platz. Das letzte am Donnerstag konnte er als Streichergebnis wegschenken, da stand sein Sieg schon fest.

Florian Stock lieferte sich mit dem Berliner Armin Eismann bis zum Schluss ein hartes Match um den dritten Platz. Am Ende hatten die Arendseer einen Platzierungspunkt zu viel auf dem Konto und wurden Vierte.

Ein Punkt hat gefehlt

Stefan Seifert sagte dazu: „Wir sind am letzten Tag noch mal richtig gut gefahren und haben den Tagessieg mit einem ersten und einem zweiten Platz geholt. Am Ende hat uns ein Punkt gefehlt.“

Sowohl sportlich als auch organisatorisch zieht ARV-Vorsitzender Stefan Seifert eine positive Bilanz der Regatta: „Alles ist sehr fair gelaufen. Es gab keine Proteste. Das Segeln war hochklassig, es waren ja auch einige echte Cracks mit dabei. Vom Wind her war es manchmal nicht so einfach. Die Zusammenarbeit mit dem SCA, auf dessen Gelände die Crews untergebracht waren, hat gut geklappt.“