Salzwedel l Sechs der sieben Vertreter der Tischtennis-Bezirksklasse der Männer kommen in dieser Saison aus altmärkischen Gefilden. Diese Staffel, die von der SG Calvörde aus der Börde komplettiert wird, darf also gut und gerne als fast reine Altmarkstaffel bezeichnet werden.

Eintracht Ebendorf zieht Mannschaft zurück

Vier der sechs altmärkischen Vertreter kommen zudem aus dem westlichen Bereich der Region. Mit dem VfL Kalbe/Milde, dem SSV 80 Gardelegen, dem TSV 1919 Kusey und dem SV Winterfeld sind die „Westler“ damit am stärksten vertreten und bestimmen das Niveau der Liga eindeutig mit.

Allen voran ist da natürlich der VfL Kalbe/Milde zu nennen. Die Mannen um Marcel Krzewski und Daniel Schulz kamen sogar in der Hinrunde ohne Niederlage zum Herbstmeistertitel. Nur gegen den SSV 80 Gardelegen und gegen die Reserve des TTC Lok Stendal gab es jeweils ein Remis.

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Kalbenser wollen Erfolge bestätigen

Nach dem Rückzug von Eintracht Ebendorf Ende November stehen die Männer von der Milde damit mit vier Siegen und zwei Unentschieden mit 10:2-Punkten an der Spitze des Klassements und werden versuchen, in der Rückrunde ähnlich erfolgreich zu sein. Ob ein Aufstieg in die Bezirksliga ein Thema ist, scheint allerdings noch nicht klar zu sein.

Der ärgste Verfolger der Kalbenser ist der TSV Tangermünde II (9:3-Punkte). Der allerdings verlor gegen die Kalbenser zum Ende der Hinrunde überaus deutlich mit 1:13 und hatte damit nicht den Hauch einer Chance.

TSV Kusey auf Rang drei

Auf dem Bronzeplatz liegen derzeit die Spieler des TSV 1919 Kusey. Die haben sich sieben Punkte erspielt und weisen ein sehr ausgeglichenes Spielverhältnis (43:41) auf. Das allein zeigt, wie eng es teilweise in den Duellen zugegangen ist. Die Benecke & Co. hatten auch den VfL Kalbe schon am Haken, verloren dann aber in einem äußerst spannenden Krimi sechs der sieben Fünfsatzspiele und damit auch das Match knapp mit 6:8.

Vierter ist derzeit der TTC Lok Stendal II um Altmeister Wolfgang Malgin. Allerdings scheint auch hier noch ein Sprung in die Medaillenränge durchaus möglich zu sein.

SSV 80 hinter den Erwartungen

Etwas hinter den Erwartunen zurück bleibt der SSV 80 Gardelegen. Nach einigen Umstrukturierungen, der Verjüngunsgprozess ist in vollem Gange, gelang noch nicht alles, dennoch aber vier Punkte und Tabellenplatz fünf. Der SSV sollte seinen Blick aber nach vorn richten können.

Auf dem letzten Platz liegen derzeit die Winterfelder Spieler um Uwe Steffens. Den Altmärkern gelang nur ein voller Erfolg gegen den SSV 80 Gardelegen. Spannung ist in der Rückrunde angesagt.