Gardelegen l Die Jungen-Mannschaft der Sekundarschule Karl-Marx aus Gardelegen der Wettkampfklasse (WK) IV -es handelt sie hierbei um Schüler der Klassenstufen fünf und sechs - setzte sich im Rahmen des Landesfinals in Dessau-Roßlau am Donnerstag mit Siegen gegen die Schulen aus Bernburg und Schkopau durch und wurde Landessieger im Volleyball bei Jugend trainiert für Olympia.

Finalspiel wird zu einem echten Nervenkrimi

Schon im ersten Spiel gegen das Carolinum-Gymnasium Bernburg bewiesen Moritz Schulze, Corvin Pitzner, Julian Chwoika, Eivin Raasch und Lennard Harbich absolute Nervenstärke und konnten beide Sätze knapp mit 25:21 für sich entscheiden.

In der zweiten Begegnung bei den kleinen Volleyballern besiegte dann die Sekundarschule „Saale-Elster-Auen“ Schkopau das Team aus Bernburg ebenfalls in zwei Sätzen (25:15/25:22).

Finale gegen Schkopau

Somit war klar, dass Gardelegen nur durch ein konzentriertes Spiel mit Umsetzung der Trainermarschroute das Finalspiel gegen Schkopau gewinnen kann. Das bedeutete: Keine Angst vor dem Gegner, der körperlich stärker schien.

Schon der erste Satz war hochdramatisch und ging ganz knapp mit 26:24 an die Schkopauer Schüler. Nun war auf Gardelegener Seite Nervenstärke gefragt. Im zweiten Satz hieß es, Moral zu zeigen, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren und auf die eigenen Fähigkeiten zu besinnen.

Jeder gewonnene Punkt der Gardelegener wurde als Motivation für den Spielverlauf lautstark beklatscht und im weiteren Verlauf gewannen die Karl-Marx-Schüler immer mehr Selbstvertrauen und siegten knapp mit 25:21.

Tiebreak bringt die Entscheidung

Jetzt hieß es im Tiebreak nicht den Faden zu verlieren. Und die Volleyballer aus Gardelegen machten ihre Sache sehr gut. Selbstsicher und souverän gewannen sie den Entscheidungssatz unerwartet deutlich mit 15:5. Der Jubel kannte da natürlich nun keine Grenzen mehr. Sie haben es geschafft und sind Landessieger im Volleyball und damit für die Deutsche Schulmeisterschaft in Bad Blankenburg/Thüringen qualifiziert.

In der Wettkampfklasse III (7. und 8. Klasse) belgten dagegen Purin Butsa, Rocco Dieskau, Felix Kutschki, Mattes Schulze, Max Morten Schubert, Nils Viehmann den dritten Platz.