Staßfurt (hla) l Einheit Bernburg ist der große Gewinner des Wochenendes. Durch die Niederlage des Spitzenreiters im Derby der Fußball-Salzlandliga schmolz der Vorsprung. Doch auch die TSG-Elf bleibt nach dem Kantersieg auf fremdem Platz dran. Durch den Heimsieg gab Ilberstedt die rote Laterne wieder ab. So bangt zurzeit das Schlussquartett um den Klassenerhalt. Winnigen kommt nun doch besser in Tritt und erreichte den Anschluss ans Mittelfeld. Völlig außer Tritt sind aktuell Drohndorf/Mehringen und Rathmannsdorf.

1. FSV Nienburg -

Einheit Bernburg 1:2 (0:1)

Es war von Beginn an ein flottes und jederzeit kurzweiliges Spiel, das stets fair geführt wurde. Die ersten Chancen hatte der Gastgeber. Doch mit der Zeit zeigten die Kreisstädter die bessere Spielanlage. Die Pausenführung war fast logische Folge. Nach dem Wechsel zog das Tempo durch schnelle Überbrückung des Mittelfelds an. Damit wurde der FSV stärker und markierte verdient den Ausgleich. Als sich das Spiel schon auf ein Unentschieden einpendelte, nutzte der Gast einen Standard und den Torwartfehler zum glücklichen Dreier.

Tore: 0:1 Christoph Vatthauer (41.), 1:1 Tim Knöfler (69.), 1:2 Daniel Sonntag (77.); SR: Skorsetz (Biere), ZS: 70

Drohndorf/Mehringen -

Unseburg/Tarthun 0:4 (0:2)

Nur in der Startphase bot der FSV Paroli. Doch schon zu diesem Zeitpunkt war die sichere und abgeklärte TSG-Spielweise von Vorteil. Zudem wurde José Mundt regelrecht zum Albtraum. Nach der Pause wirkte der Gastgeber immer hilfloser und war am Ende mit den vier Gegentoren noch mehr als gut bedient, denn der Gast ließ reihenweise Chancen liegen.

Tore: 0:1, 0:2 Jose Mundt (36., 38.), 0:3 Andreas Kneisel (48.), 0:4 Jose Mundt (50.); SR: Baldamus (Neundorf), ZS: 66

Egelner SV Germania -

1. FSV Nienburg 5:0 (3:0)

Der Gastgeber zeigte eine gute Chancennutzung, denn es war über weite Strecken ein offener Schlagabtausch. Der FSV war nie chancenlos, hatte jedoch sehr großen Schwächen im Abschluss. Zudem wirkte Egeln im Vorwärtsgang geordneter und beweglicher. Dennoch war der Gast wohl keine fünf Tore schlechter.

Tore: 1:0 Andreas Janott (12.), 2:0 Jens Brauer (FE, 34.), 3:0 Denis Winter (40.), 4:0 Jens Brauer (48.), 5:0 Andreas Wolf (85.); SR: Kautz (Calbe), ZS: 45

Eintracht Winningen -

Schönebecker SC II 3:0 (2:0)

Der Gastgeber legte sofort mit Tempo los. Die Gäste hatten erheblich Mühe, ihre Reihen zu ordnen. Vor allem mit schnellem Flügelspiel verschaffte sich Winnigen immer wieder Freiräume. So waren die Tore überfällig. Danach nahm der Gastgeber das Tempo heraus. Die SSC-Reserve fing sich, erzielte aber kaum Torgefahr. So lief nun vieles zwischen den Strafräumen. Nach der Pause steigerte sich Winnigen und ging nach dem 3:0 zur Ergebnisverwaltung über.

Tore: 1:0 Kai Mühlbach (18.9, 2:0 Jens Bilsing (20.), 3:0 Maik Feldheim (59.), SR: Karls (Neugattersleben), ZS: 84

SV Wolmirsleben -

Einheit Bernburg 1:3 (0:1)

Es war über weite Stecken ein Spiel auf Augenhöhe. Dabei gelang es dem Gastgeber nicht, seine guten Chancen vor der Pause zu nutzen. Zudem zeigte Einheit-Keeper Lehmann eine starke Leistung. Mit seinem schnellen Umkehrspiel sorgte der Gast immer wieder für Torgefahr. Er nutzte seine Chancen clever. Nach dem 0:3 war die Luft raus.

Tore: 0:1 Max Fränkel (10.), 0:2 Stefan Sperlich (51.), 0:3 Ronny Schade (FE, 53.), 1:3 Ronny Stock (80.); SR: M. Walke (Schönebeck), ZS: 65

TSG Calbe II -

SG Gnadau 1:0 (0:0)

Der Spitzenreiter musste mit einem Rumpfaufgebot antreten und fand eigentlich nie richtig statt. Die TSG-Reserve beeindruckte sofort mit hoher Laufbereitschaft und Zweikampfstärke. Sie verschaffte sich somit eine Feldüberlegenheit. Einzig vor dem Tor fehlte es den TSG-Angreifern an der Kaltschnäuzigkeit. So war es nicht verwunderlich, dass der Treffer per Fernschuss fiel.

Tor: Sascha Bergholz (71.); SR: Skorsetz (Biere), ZS: 102

SV 08 Baalberge -

BSV Eickendorf 2:2 (1:1)

Der Gastgeber hatte meist mehr vom Geschehen, kam aber mit der robusten BSV-Spielweise nur schwer zurecht. Zudem war der Gast über Konter stets gefährlich. Dem SV 08 fehlte es vor dem Tor zu oft an Durchsetzungsvermögen. Er musste zudem stets einen Rückstand aufholen. So war die Punkteteilung wohl in Ordnung.

Tore: 0:1 Steve Strohbusch (FE, 17.), 1:1 Kevin Schock (22.), 1:2 Stefan Burkhardt (77.), 2:2 Markus Buhrau (85.); SR: Wondratschek (Westeregeln), ZS: 71

VfL Ilberstedt -

SV Rathmannsdorf 1:0 (0:0)

Der Gast war erneut personell arg gebeutelt. Trotzdem fand der VfL kaum Mittel, sich Vorteile zu verschaffen. Spielerisch gab es wenig zu sehen, es war ein schwaches Niveau. Zu oft regierte der Zufall. Ilberstedt zitterte sich regelrecht zum Sieg, obwohl der Gast 50 Minuten in Unterzahl spielte.

Tor: Martin Gutsche (53.); SR: Seydlitz (Schönebeck), ZS: 130, Rot: Oliver Reher (Rathmannsdorf, 40.)