In der Salzlandliga hielten die Verfolger vom SV Einheit Bernburg und der TSG Unseburg/Tarthun mit Auswärtssiegen den Anschluss zum ersatzgeschwächten und in Calbe unterlegenen Spitzenreiter aus Gnadau und werden durch jeweils ein Trio in der "Salzland-elf des Tages" vertreten.

Salzlandkreis l Gleich zweimal hatten die Spieler vom SV Einheit Bernburg um ihren Coach Norbert Lehmann die Möglichkeit, sich mit guten Leistungen für die "Salzlandelf des Tages" zu bewerben. Das gelang auch ganz gut, immerhin fanden nach den Siegen in Nienburg (2:1) und dem Erfolg beim SV Wolmirsleben (3:1) gleich drei Spieler den Weg in die Reihen der besten elf Kicker.

Der Trainer befand dabei Marcel Wiedensee als nominierungswürdig und verhalf diesem, aufgrund seiner "sehr guten Spielorganisation und seinem in Nienburg erbrachten Einsatz unter Krämpfen", zu seiner dritten Nominierung. Dazu kam der "laufstarke und dreifache Vorbereiter" Max Fränkel im rechten Mittelfeld sowie Lehmanns Sohn Marcel, der im Tor "zwei starke Partien" bot. Von den unterlegenen Gegnern der Bernburger empfahl sich einzig Andy Frehde aus Wolmirsleben, der, wie Trainer Jürgen Kauws hervorhob, viele Chancen erarbeitete.

In der Partie TSG Calbe II gegen SG Gnadau (1:0) drängten sich vor allem Akteure der Gastgeber auf. TSG-Coach Detlef Sobczak berief mit dem "defensivstarken" Patrick Daniel und dem Siegtorschützen Sascha Bergholz ein Duo in die Salzlandelf. Letzteren hatte auch SG-Trainer Sebastian Pape auf dem Zettel.

Ein weiteres Trio tat sich beim Auswärtssieg der TSG Unseburg/Tarthun in Drohndorf/Mehringen (4:0) hervor. TSG-Trainer Tino Kirst lobte zudem die sechs Spieler des zweiten Teams und Carsten Wallborn, der in der zentralen Defensive eine "Toppartie" ablieferte. Dazu gesellten sich José Mundt, der dreimal traf und "permanent Gefahr ausstrahlte", sowie der "zweikampfstarke" Sven Stanko.

Die weiteren Berufungen in die Elf des Tages entfielen auf zwei Akteure des BSV Eickendorf, der beim 2:2 in Baalberge den späten Ausgleich hinnehmen musste. Trainer Marko Ulrich war dabei von der "starken Defensivleistung" von Sascha Jacob und Steve Strohbusch in der Offensive überzeugt. Letzterer "hatte die Fäden des BSV- Angriffs in seinen Händen".

Der Grundtenor der weiteren Trainer lautete aber wie so oft, dass die Mannschaften zumeist geschlossene Leistungen darboten, sich trotz zum Teil deutlicher Niederlagen nicht haben hängen lassen und bis zum Ende kämpften.