Salzlandkreis l Diese Fragen wurden in Sachsen-Anhalts Fußball-Landschaft und natürlich auch im Salzlandkreis in den vergangenen Wochen eifrig diskutiert. Inzwischen herrscht Klarheit. Das, was sich am vergangenen Wochenende schon vage angedeutet hatte, wurde am Mittwochabend Gewissheit. Das FSA-Präsidium segnete die Vorschläge des Spielausschusses ab und damit stehen die Staffeleinteilungen fest.

So wird die Verbandsliga erwartungsgemäß in einer 19er Staffel spielen. Ein Gedankenspiel, das Fußball-Oberhaus des Landes zunächst in zwei Staffeln antreten zu lassen und dann eine Meister- sowie eine Abstiegsrunde auszuspielen, hatte sich nicht durchgesetzt. Dies hat zur Folge, dass die Teams mit einem echten Mammutprogramm klar kommen müssen. Aus dem Salzlandkreis muss als einziger Vertreter der TV Askania Bernburg die 36 geplanten Spieltage absolvieren.

Happiges Pensum

Ebenfalls happig ist das Pensum für die Mannschaften in der Landesliga (Staffel Nord). Insgesamt mischen hier 17 Mannschaften mit, so dass mit 32 Spieltagen zwei mehr zu absolvieren sind, als in den Jahren zuvor.

Aus Salzland-Sicht bietet diese Liga neue Spannung. Denn neben dem SV 09 Staßfurt und Union Schönebeck, die beide schon im Vorjahr mit dabei waren, mischt nun auch Aufsteiger TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens in der zweithöchsten Spielklasse des Landes mit. Die Grün-Weißen sind neben dem FSV Saxonia Tangermünde, dem Burger BC und dem SV Stahl Thale einer von vier Aufsteigern. Im Unterschied zu den drei Mit-Emporkömmlingen ist die Landesliga für die Kleinmühlinger jedoch absolutes Neuland. Die Vereine aus Thale, Burg sowie Tangermünde waren in früheren Jahren schon öfter mit dabei.

Verlassen haben die Liga indes der SSV 80 Gardelegen, Blau-Weiß Niegripp und der Möringer SV. Die Gardelegener sind in die Verbandsliga aufgestiegen, während Möringen und Niegripp sich freiwillig in die Landesklasse verabschiedeten und versuchen, sich hier neu aufzustellen.

105 Teams aufgeteilt

Apropos Landesklasse: Diese bot mit ihren insgesamt sieben Staffeln die größte Herausforderung für die Vertreter des Spielausschusses. Insgesamt galt es, 105 Mannschaften nach territorialen Gesichtspunkten sinnvoll auf die entsprechenden Staffeln zu verteilen. Teilweise galt es auch, Wünsche der Vereine mit einzubeziehen. So ergaben sich im Endeffekt verschiedene Staffelstärken. So mischen in Staffel I 15 Mannschaften mit. Die Staffeln II, V und VI sind sogar mit 16 Teams gefüllt, während in den Staffeln III, IV und VII 14 Mannschaften mitspielen.

Für den Raum Schönebeck/Staßfurt steht dabei weiterhin die Staffel IV im Fokus. Hier ist neben den „alten Bekannten“ TSG Calbe, ZLG Atzendorf und SV Förderstedt auch der Aufsteiger aus der Salzlandliga, der SV Plötzkau, mit dabei. Die Plötzkauer sind ebenso neu, wie der SV Wulfen und der FC Hettstedt. Verlassen hat die Staffel neben Landesliga-Aufsteiger Kleinmühlingen/Zens überraschend auch der TSV Rot-Weiß Zerbst. Die Zerbster wechselten auf eigenen Wunsch in die Staffel V.

Die unterschiedlichen Staffelstärken führen übrigens auch dazu, dass in den einzelnen Ligen zu unterschiedlichen Terminen gestartet wird. Die 15er und 16er Staffeln beginnen am Wochenende um den 15. August, alle anderen zwei Wochen später. Am 22./23. August stehen Pokalspiele an.