Schönebeck l  Im Viertelfinale schied der Landesligist bei Landesklasse-Vertreter 1. FSV Nienburg aus. Mit 4:0 setzte sich Fußball-Landesligist Union Schönebeck am Freitagabend im Achtefinale des Sparkassen-Cups 2019 gegen den einzig im Wettbewerb verbliebenen Kreisligisten SSV Blau-Weiß Barby durch. Am Sonntag kam dann jedoch das Aus. Die Schönebecker unterlagen im Viertelfinale bei Landesklasse-Vertreter 1. FSV Nienburg mit 0:2 (0:2).

Sieg in Barby

SSV Blau-Weiß Barby -

Union Schönebeck 0:4 (0:1)

„Barby hat von der ersten Minute an alles vor dem Sechzehner aufgebaut, was sie hatten“, beschrieb Union-Trainer Thomas Sauer, welche Aufgabe sein Team zu lösen hatte. Und die Schönebecker taten dies souverän. Doch zunächst hielt das Abwehrbollwerk der Barbyer dem Favoriten stand. Es dauerte bis zur 33. Minute, ehe Enrico Palm den Führungstreffer für die Gäste markierte.

In Spielhälfte zwei stemmten sich die Blau-Weißen weiter mit Mann und Maus gegen die Schönebecker Angriffe und gaben alles, um ein achtbares Ergebnis herauszuholen. Dennoch legten die Unioner durch Marcus Bolze (58.), Georg Polczyk (70.) sowie Paul Schiefer (80.) noch drei Tore nach. „Wir haben den Ball gut laufen lassen, viele Möglichkeiten erspielt, aber zu wenig Tore gemacht“, lautete das Fazit von Thomas Sauer.

Früher Rückstand

1. FSV Nienburg -

Union Schönebeck 2:0 (2:0)

Das die Nienburger, immerhin amtierender Sieger des Salzlandpokals, ein unbequemer Gegner werden würden, war den Schönebeckern sicher klar. Das Ausscheiden der Unioner ist dennoch eine kleine Überraschung. Und die deutete sich schon in der Anfangsphase an. Das junge Union-Team, neben den Routinierten Denny Klepel, Mathias Rhode und Stephan Pingel standen nur Spieler auf dem Feld, die zwischen 17 und 22 Jahre alt sind, kassierte schnell einen unnötigen Elfmeter und den 0:1-Rückstand durch Denis Neumeister (5.). Nach einem Einwurf war die Abwehr der Gäste nicht im Bilde und der junge Christian Reineke sorgte mit einem kleinen Schubser für einen Strafstoß. „Das haben wir taktisch nicht gut gemacht“, kritisierte Trainer Sauer das Stellungsspiel seiner Schützlinge. Nikola Bevanda (23.) erhöhte später auf 2:0. Davon erholte sich Union nicht mehr, obwohl die Nienburger nach einer Roten Karte für Stefan Stein (37.) dezimiert waren. „Wir brauchen ein bisschen mehr Mentalität und körperliche Härte. Das müssen die jungen Spieler eben noch lernen“, analysierte Sauer abschließend.

Insgesamt ging der Sieg der Gastgeber in Ordnung, weil Union sich zu viele eigene Unzulänglichkeiten erlaubte.