Calbe l Ganz aufgegeben hat Trainer Christian Harant den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga für seine TSG Calbe nach dem 28. Spieltag noch nicht: „Theoretisch ist es noch möglich“, sagt Harant mit Blick auf den Fünf-Punkte-Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz. Bei nur noch zwei ausstehenden Spielen ist der TSG-Coach aber auch realist genug, um zu erkennen, dass die Chance auf den Klassenerhalt durch die 1:7-Pleite gegen Staßfurt am zurückliegenden Sonnabend in den Promillebereich gesunken ist. „Es ist jetzt natürlich utopisch. Wir brauchen schon ein riesen Wunder, wenn wir uns noch retten wollen“, meint Calbes Übungsleiter.

Dabei würde Harant seinem Nachfolger Marcel Würlich am Ende der Saison zu gerne eine Landesliga-Mannschaft übergeben. Doch Neu-Coach Würlich wird wohl in der Landesklasse an der Seitenlinie stehen müssen.

Noch drei Teams in der Verlosung

Theoretisch sind aktuell noch drei Mannschaften in den Abstiegskampf der Landesliga-Nordstaffel verwickelt. Die Calbenser (Platz 14 / 21 Punkte / Tordifferenz -46) haben dabei die schlechtesten Karten. Die SG Blau-Weiß Niegripp (Platz 13 / 26 Punkte / Tordifferenz -20) und der VfB Ottersleben (Platz zwölf / 27 Punkte / Tordifferenz -31) haben die deutlich besseren Karten. Definitiv abgestiegen sind bisher Schwarz-Gelb Bernburg und auch der Burger BC.

Restprogramm macht wenig Hoffnung Restprogram

Fünf Zähler Rückstand und das schlechtere Torverhältnis gegenüber der Konkurrenz. Das macht den TSG-Kickern wenig Hoffnung. Und auch das Restprogramm spricht nicht wirklich für Calbe. Es geht noch gegen Gardelegen und dann auswärts zum Burger BC. Die Niegripper treffen indes auf Schlusslicht Bernburg und auswärts auf Gardelegen, während Ottersleben beim MSC Preussen und gegen Staßfurt ran muss. Calbe braucht also wirklich ein Wunder.