Kleinmühlingen l Mit einem Blick auf den Kader für das kommende Fußball-Landesliga-Spiel am Sonnabend um 15 Uhr gegen den SV Irxleben wird das Gefühlschaos beim TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens deutlich. In der Offensive ist der Aufsteiger gut besetzt, obwohl mit Kevin Junge und Chris Katte zwei Leistungsträger fehlen. In der Defensive sieht das schon anders aus. Die Innenverteidiger Kevin Weber, Philip Berner und Philipp Schmoldt sind angeschlagen. Zudem werden Tim Stüber, Benjamin Balder und Erik Schmidt für längere Zeit ausfallen. „Wir können dennoch eine schlagkräftige Truppe aufstellen“, ist sich Mario Katte, Coach des TSV, sicher.

Schwere Aufgabe

Gegen den SV Irxleben sollen nämlich „unbedingt die ersten Punkte her. Zur Not müssen wir den Sieg erzwingen. Das funktioniert nur, wenn alle motiviert und hellwach sind.“ Auf die Grün-Weißen wartet abermals eine schwere Aufgabe, wie Katte weiß. „Irxleben ist eine gestandene Mannschaft, die sich durch eine hohe Cleverness auszeichnet. Zudem sind sie körperlich nicht ganz ohne.“

Während es auf dem Platz also heiß hergehen könnte, sieht es daneben schon anders aus. Katte ist mit dem Coach des SV Irxleben, Seffen Rau, gut befreundet, beide gingen in die gleiche Schule und halten auch oft „ein kleines Pläuschchen, wenn wir uns neben dem Platz sehen“, erzählt Katte. Für 90 Minuten wird die Freundschaft der beiden Trainer dennoch ruhen.

Für die Kleinmühlinger geht es bereits früh in der Saison um viel. Eine weitere Niederlage würde der Moral erneut einen Dämpfer verpassen und sich negativ auf das Selbstvertrauen niederschlagen. „Wir müssen endlich etwas Zählbares einfahren. Wenn wir den Matchplan gut umsetzen, bin ich guter Dinger, dass das klappt“, geht Katte optimistisch voran.