Salzlandkreis (vs/kag) l Auch wenn die Saison noch jung ist, schafften es einige Spieler, über die gesamte Dauer auf dem Platz zu stehen. Die Volksstimme warf einen Blick auf die aktuelle Statistik der Spieler nach Einsatzminuten und fand überraschende Erkenntnisse.

Zwei Calbenser im Dauereinsatz

Denn die Landesklasse, Staffel IV, scheint gespickt zu sein mit Dauerbrennern. Ein Großteil der Teams setzt anscheinend auf Kontinuität. Satte 22 Spieler absolvierten bisher die maximale Anzahl an Partien. Bei bisher sieben Punktspielen macht das satte 630 Minuten. Gleich vier Spieler vom Aufsteiger SV Wulfen sind unter den größten „Minutensammlern“ vertreten. Ein klares Indiz, dass der Coach Gerd Natho auf eine eingespielte Mannschaft setzt und die Verletzungen sich beim Aufsteiger in Grenzen halten.

Gleich mehrere Vertreter aus dem Salzlandkreis sind ebenfalls dabei. Mohammed Sarr Diallo zählt beim SV Förderstedt als Dauerbrenner. Eigentlich fühlt sich Diallo in der Abwehr am Wohlsten, jedoch musste er auch des Öfteren im Tor aushelfen, konnte aber auch da überzeugen. Beim Ortsnachbarn aus Atzendorf hat sich Philipp Horn zu einer wichtigen Säule entwickelt. Doch der Mittelfeldmann überzeugte nicht nur mit Einsatz. Zwei Tore und drei Vorlagen sammelte der 26-Jährige zudem ein und steuerte einen wesentlichen Anteil am dritten Platz der ZLG bei.

Christian Kober ist Dreh- und Angelpunkt

Am Heger verzeichnen hingegen zwei Spieler die maximale Anzahl an absolvierten Minuten. Dabei geht der Kapitän der TSG Calbe mit einem guten Beispiel voran. Christian Kober, ein Calbenser Ur-Gestein, arbeitete sich über die zweite Mannschaft in die Landesklasse-Elf. Unter Marcel Würlich blühte Kober immer mehr auf und ist inzwischen unverzichtbar, was seine Statistik auch zeigt. Denn nicht nur als Minutensammler ist der Mittelfeldmann aktiv, auch als Vorlagengeber. Die Quote: Sieben aus Sieben. Ligaweit übrigens der Topwert. Der Kapitän ist somit Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Saalestädter.

Aber nicht nur der Kapitän findet sich unter den 22 Dauerbrennern wieder. Mit von der Partie ist auch TSG-Akteuer Alexander Voigt. Vor der Saison kam der 36-jährige Routinier vom VfB Ottersleben aus der Verbandsliga. Der Plan war, dass Voigt mit seiner Erfahrung für Stabilität sorgen soll. Der Rolle scheint der Abwehrmann gewachsen zu sein. In den bisherigen sieben Auftritten stand Voigt über 90 Minuten auf dem Feld und hat sich mit Erfolg in das intakte Mannschaftsgefüge eingefügt.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren blieben die Saalestädter bisher auch von Verletzungen größtenteils verschont. Das war jedoch nicht immer so. Aus diesem Grund waren die Verantwortlichen gezwungen, in puncto Kaderbreite nachzulegen.

Mit Erfolg: Gleich fünf weitere Spieler befinden sich in den Top 50. Neuzugang Noel Stegemann verpasste bisher nur 22 Einsatzminuten. Vier Mal wurde Jannis Augustin bisher ausgewechselt und kommt dadurch auf 571 Minuten. Henry Forster (554 Minuten), Enrico Czommer (553) und Nico Kietzmann (545) vervollständigen das Quintett.