Salzlandkreis l Die enorme Hitze forderte alle Mannschaften beim 16. Sparkassen-Cup. Beim Finale am Sonntag fanden 287 Zuschauer den Weg ins Stadion der ZLG Atzendorf, um das Finale zwischen dem SV Schwarz-Gelb Bernburg und Union Schönebeck zu beobachten. „Aufgrund der extremen Witterung sind wir mit der Zuschauerzahl sehr zufrieden. Ich persönliche hatte sogar mit weniger gerechnet“, sagt Klaus Beier, der Geschäftsführer des KFV Fußball Salzland. Auch die teilnehmenden Vereine des Sparkassen-Cups gaben ein durchweg positives Feedback ab, was Beier sehr freute.

Positiv war ebenfalls, dass es in diesem Jahr weniger Vergehen gab als im letzten Jahr. „Es gab nur eine Rote Karte und eine Gelb-Rote Karte.“ Im vergangenen zählte der KFV noch acht Gelb-Rote und vier Rote Karten. Eine deutliche Besserung. Dennoch nehmen die Vereine den Sparkassen-Cup durchaus ernst, sehr zur Freude von Beier.

Die "Kleinen" ärgern die "Großen"

Denn auch die vermeintlich kleineren Vereine konnten die „Großen“ mächtig ärgern. „Wenn die Großen auf der Strecke bleiben, dann wird es doch erst richtig interessant“, so der Geschäftsführer. So musste die TSG Calbe aus der Landesliga bereits in der ersten Runde die Segel streichen. 4:5 nach Elfmeterschießen verloren die Calbenser gegen den Salzlandligisten SSV Eintracht Winnigen. Und auch der 1. FSV Nienburg aus der Landesklasse schied nach der 3:4-Niederlage im Achtelfinale gegen den Kreisligisten SV Plötzkau aus. „Es ist zusehen, dass die Kreisvertreter sich nicht vor höherklassigen Vereinen verstecken brauchen“, sagt Beier. Vorallem das Halbfinale zwischen Alsleben und Bernburg (1:4) beeindruckte den Geschäftsführer. „Es war kaum ein Klassenunterschied erkennbar.“

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Auch am Finaltag verlief alles positiv. Beier selbst war als Stadionsprecher aktiv. Einer Neuauflage im kommenden Jahr steht daher nichts im Wege, wie Beier sagt. Zusammen mit der Sparkasse, der Sparkassen-Cup ist eine der großen Säulen, wird bereits am kommenden Wettbewerb gebastelt. Ein weiterer Anreiz waren die strahlenden Gesichter aller Teams. „Es schön zusehen, dass sich alle über die Pokale und Urkunden gefreut haben. Dann sieht man, dass wir alles richtig gemacht haben“, sagt Beier mit einem Lächeln auf den Lippen. „Wir haben gesehen, dass alle Mannschaften den Cup ernst genommen haben. Von der Vorbereitung bis zur Durchführung des Finales hat alles prima geklappt.“