Calbe l Noch immer weht ein kleiner, fader Beigeschmack aus dem Hinspiel der Sachsen-Anhalt-Liga zwischen den Handballern der TSG Calbe und der SG Spergau mit. Denn das Ergebnis steht immer noch nicht genau fest, da im Hintergrund weitere Prozesse laufen, wie TSG-Coach Hannes Krausholz sagt. Doch abgesehen von dieser Geschichte, entwickelte sich ein enges Spiel, „in dem wir auch bewiesen haben, dass wir vier Tore aufholen können“. So weit soll es im Heimspiel am Sonnabend (Anwurf 17 Uhr) zwischen dem Landesmeister und dem Vizemeister erst gar nicht kommen. „Wir sind hochmotiviert“, so Krausholz.

Euphoriewelle nutzen

Und die Gründe für den gesunden Optimismus des Trainers liegen auf der Hand. Nach einer bisher recht durchwachsenen Spielzeit, wachten die Saalestädter in den vergangenen Wochen auf und fuhren neben zwei Erfolgen in der Liga, auch einen souveränen Sieg im HVSA-Pokal ein. Die Euphorie scheint fast ungebremst zu sein. „Wir sind noch stärker geworden und arbeiten wieder mit einer gewissen Selbstverständlichkeit“, macht Krausholz die Auswirkungen der zurückliegenden Erfolge deutlich.

Gegen Radis müssen die Calbenser allerdings auf zwei Spieler besonders aufpassen. „Die Achse bestehend aus Tomas Jablonka und Cristian Telehuz müssen wir in den Griff bekommen. Sollte uns das gelingen, bin ich optimistisch, dass wir zwei Punkte einfahren werden“, sagt der Coach. Dafür muss seine Mannschaft es allerdings in den Griff bekommen, eine konstante Leistung über 60 Minuten an den Tag zu legen. Zuletzt hatte das aber in beeindruckender Manier funktioniert.