Schönebeck l Beim Sachsen-Anhalt-Ligisten SG Lok Schönebeck wartet nach zwei freien Wochenenden wieder der Ligabetrieb. Und das direkt mit einem Doppelspieltag. Heute empfangen die Frauen den TuS 1860 Magdeburg (Anwurf 17.30 Uhr), bevor am Sonntag auswärts die Partie gegen die BSG Aktivist Gräfenhainichen (Anwurf 16.30 Uhr) ansteht. Zwei wichtige Spiele, denn die Teams trennen in der Tabelle nur vier Punkte. Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt belegt den fünften Platz mit 21:15 Punkten. Die SG Lok ist Vierter, punktgleich mit der BSG Aktivist, die 25:11 Punkte auf den Konto hat.

Und mit von der Partie wird diesmal auch wieder Carolin Schedlo sein. Die Akteurin war im Spiel gegen die SG Seehausen (25:21) nicht dabei, da sie arbeitstechnisch verhindert war. „Am Wochenende bin ich aber dabei“, versichert Schedlo. Und in die beiden Partien geht die Mannschaft mit „höchster Motivation. Am Ende möchte jeder gerne auf dem Treppchen stehen. Daher wollen wir an unsere guten Leistungen anknüpfen“, sagt Schedlo.

Zwei Spiele in zwei Tagen

Und dem Trainer Dirk Schedlo werden dazu „alle Spielerinnen zur Verfügung stehen“. Während der freien Zeit wurde trainiert, um sich bestens auf die beiden Spiele vorzubereiten. „Der Trainer hat viel daran gesetzt, dass wir unser Fitnesslevel halten.“ Und beim gestrigen Training wurde dann das taktische Verständnis hinzugezogen. „Ich habe das Training etwas dosiert, damit wir nicht drei Tage hintereinander an die Belastungsgrenze gehen müssen“, so der Trainer. Und zwei Spiele innerhalb von zwei Tagen kosten auch einiges an Kraft. „Wir müssen uns die Kräfte einteilen“, meint Carolin Schedlo. Und der Meinung ist auch Dirk Schedlo. Bereits in anderen Ligaspielen bewies die SG Lok aber, das alle Spielerinnen immer die Leistungen abrufen können. „Vor allem im Rückraum sind wir gut besetzt und können dort oft wechseln.“ Und das könnte das Erfolgsrezept werden.

Und eine kleine Rechnung ist gegen die Magdeburgerinnen auch noch offen. Im Hinspiel kassierte die SG Lok eine deutliche 27:36-Niederlage. Und das blieb im Gedächtnis. „ Das Hinspiel war nicht so erfolgreich“, sagt Carolin Schedlo und führt weiter aus: „Wir müssen als Mannschaft besser agieren. Dass wir das auch können, haben wir bereits bewiesen.“ Im zweiten Spiel gegen Gräfenhainichen wird sich der bessere Fitnesszustand auszahlen, denn auch der Gastgeber muss einen Doppelspieltag bestreiten. „Wir brauchen uns vor beiden Gegnern nicht zu verstecken.“

Der Trainer spricht sogar von einem Endspielwochenende. „Der Fokus liegt klar auf dem Spiel heute. Es werden beides schwere Spiele, aber wir müssen unsere Hausaufgaben selbst erledigen.“